Nehammer heimlich am Rücken operiert ?

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Wie aus gut informierten Kreisen zu hören war,  war Kanzler Nehammer gar nicht in Brüssel, sondern wurde heimlich am Rücken operiert. Bei der letzten Untersuchung wurde festgestellt, daß sich noch Reste vom Rückgrat im Körper befinden, diese wurden jetzt vollständig entfernt. Aus diesem Grund hat auch der Beginn des angekündigten Statements zu Gewesslers Ohrfeige so lange gedauert.  Es dauert seine Zeit, bis ein Korsett zur Stütze eines völlig Rückgratlosen angebracht ist.

So satirisch kann, nein muß, der wohl grösste Umfaller des Herrn Nehammer wohl  kommentiert  werden.

Es geht um eine, jetzt  völlig durchgeknallte, Ministerin Gewessler, die anscheinend unter Cäsarenwahn leidend, losgelöst von Recht, Gesetz und Beschlüssen, in eigener Machtvollkommenheit die Zustimmung Österreichs ( als ob diese Frau Österreich je repräsentieren könnte ) zum EU-Renaturierungsgesetz abgegeben hat. Und danach noch ein Statement abgegeben hat, in dem sie sinngemäß sagte, der Kanzler könne sie mal, sie hat entschieden und Basta. Es würde die Bevölkerung interessieren mit welchem Geld sie die Privatgutachten bezahlt hat, die sie angeblich zur Causa beauftragt hat.  Aus ihrem „ Ersparnistopf “ aus dem sie schon die 10 Millionen für die Ukraine genommen hat? Daß dieser Frau für Steuergelder nichts zu teuer ist, ist seit längerem bekannt.

Es gibt einen gültigen Bundesländerbeschluss, diese Zustimmung abzulehnen, auch wenn der Landeshauptmann von Kärnten Kaiser und der Landeshauptmann von Wien, Ludwig, beide ausgesprochene  Agrar- und Forstwirtschaftsexperten, in letzter Minute ihre Meinung geändert haben. Volkstümlich nennt man das wohl:“ Ein Hackl ins Kreuz hauen.“  Ich wäre gespannt, was Ludwig tun würde, wenn die Donau „renaturiert“ werden müsste, riesige Häuserzeilen abreissen, wohl kaum. Aber die Fähigkeit zum Denken und Rechnen ist der Sozialdemokratie schon vor Jahren abhanden gekommen.

Aber zurück zu Nehammer, soviel Feigheit hätte nicht einmal ich ihm zugetraut und ich hatte schon vorher keine hohe Meinung von ihm.

Seine Umfaller sind  legendär, ist er ja schon jetzt als reiner Ankündigungskanzler in die Geschichte eingegangen. Ein paar Beispiele, vollständig kann man das nicht bringen, das würde viele Seiten erfordern.

Zur Abzocke der grösstenteils staatlichen EVUs ( Energieversorgungsuntenehmen ) sagte er, die Riesengewinne müssen abgeschöpft werden. Daraufhin blies ihm von der Industrie ein leichtes Lüfterl ins Gesicht, das aber zum Umfallen gereicht hat und man hat nichts mehr davon gehört. Erst als von der EU die Verpflichtung kam Übergewinne abzuschöpfen, hat das Finanzminister Brunner gemacht, aber nur im notwendigsten Rahmen, keinen Cent mehr als er musste.

Zur Wiederwahl der unseligen Kriegshetzerin und EU Gelder verschleudernden Kommissionspräsidentin Van der Leyen, die Zustimmung der österreichischen Volkspartei sei fraglich.

Ein paar Tage später Abreise zum EVP Parteikongress nach Bukarest, wo Nehammer  eine Lobrede auf Van der Leyen gehalten hat. Wieder war alles anders, der Kanzler zum Ja von Österreich also von ihm, zur Wiederwahl Van der Leyens: „Sie sei eine “gute und geeignete Kandidatin”.  Dafür durfte er dann mit der Kommissionspräsidentin in den nahen Osten fliegen.

An den seltsamen Auftritt von Nehammer mit seinem sogenannten Österreichplan, bei dem der Kanzler sagte, was er tun würde, wenn er Kanzler wäre, kann sich wohl jeder noch erinnern.

Unnötig zu sagen, daß das ebenfalls nur Ankündigungen ohne jede Substanz waren. Die Kernaussage: „Mit mutigen Entscheidungen eine erfolgreiche und helle Zukunft für alle Menschen in Österreich schaffen“

Nehammer und Mut, das sind zwei völlig konträre Begriffe, er ist ein Zögerer, ein Zauderer, kann keine Entscheidungen treffen und hat keinerlei Führungseigenschaften.

Wenn da Wolfgang Rosam diesen Kanzler als Mann der Mitte für die nächste Wahl präsentieren will, dann muß er wohl ein Wunder vollbringen. Wenn Nehammer wenigsten mittelmäßig wäre,  aber das ist er nicht, er kann nicht Kanzler, er ist kein Mann für die erste Reihe, auch nicht für die zweite Reihe, wie seine Zeit als Innenminister gezeigt hat. Vielleicht im Hintergrund als Staatssekretär, für jemand der so wankelmütig und unbeständig ist, da wird ihm gesagt was er zu tun hat.

Für sein Personenkomitee wird Rosam wohl niemand vom schwarzen Bauernbund rekrutieren können, die werden ihren Parteichef, der ihnen so grandios in den Rücken gefallen ist, garantiert nicht mit sehr viel Wohlwollen entgegenkommen.

Wie traurig ist denn ein Regierungschef, den seine Ministerin nicht ernst nimmt und der dann einen Bittbrief zum Rat sendet in dem er darlegt, daß die Zustimmung  Gewesslers bitte nicht zu beachten sei. So jemand sollen die Österreicher ernst nehmen?

Ich glaube, Nehammer hat heute seinen endgültigen Untergang eingeleitet, das ist ein aufgelegter Elfmeter für Herbert Kickl, noch dazu ohne Tormann. Wenn ich Kickl richtig einschätze, wird er im Parlament einen Mißtrauensantrag gegen Gewessler einbringen und die ÖVP ist dann gezwungen für Gewessler zu stimmen, eine Riesen Blamage vor den Wahlen im Herbst. Da kann auch ein Wunderwuzzi wie Rosam nichts mehr tun.

Falls es nur darum ging, noch rasch einen schwarzen EU Kommissar durchzusetzen, zeigt die ÖVP ( Nehammer ) daß es auschließlich um Macht und Posten geht, ob das eine Wahlempfehlung ist, wage ich zu bezweifeln.

 

 

 

 

3 Antworten auf „Nehammer heimlich am Rücken operiert ?“

  1. Genau das kreide ich Nehammer an, der hält die Österreicher alle für geistig minderbemittelt. Gerade wieder erlebt gestern beim Nehammer Interview im Sender OE 24. Er sagte, während er in Brüssel für die Zukunft Europas gearbeitet hat ist ihm Gewessler in den Rücken gefallen.
    Für die Zukunft Europas gearbeitet?
    Es ging ausschließlich um Postenmauscheleien in der neuen Kommission, geeinigt haben sich die Staats- und Regierungschefs aber nicht. War ja nicht anders zu erwarten bei diesen völlig intransparenten Hinterzimmermauscheleien. Auch ist Nehammer auf einmal ein glühender Van der Leyen Verfechter , woher kam der Sinneswandel?
    Nein, Herr Nehammer, so blöd sind die Österreicher bei weitem nicht!

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