Der Zug der Lemminge, die Todessehnsucht der SPÖ

Bei den Lemmingen ist es nur Mythos, bei den österreichischen Sozialdemokraten ist die Sehnsucht des Bundesparteivorstandes offensichtlich, ihre Partei in den kollektiven Selbstmord zu treiben. Kaum hat sich die Partei auf einem, zugegebenermaßen niedrigen Niveau stabilisiert, und je nach Umfrage ein paar Prozentpunkte hinzugewonnen, wird das von der genialen Führungsspitze unter Rendi Wagner durch eine völlig unsinnige Forderung schon wieder zerstört. Es geht um den „erleichterten“ Zugang zur österreichischen Staatsbürgerschaft. Dabei ist es unerheblich, daß dies auf einen schon 2018 gestellten Antrag der sozialistischen Jugend, die noch nie etwas mit Pragmatismus am Hut hatte, zurückgeht. Befasst mit der Leitung dieser sogenannten Arbeitsgruppe Migration, wie könnte es anders sein, natürlich Landeshauptmann Peter Kaiser, der linkslinke Vordenker der österreichischen Sozialdemokratie. Der Peter Kaiser, der zwar ständig von Gerechtigkeit und Gleichheit spricht, aber seinem Sohn Luca einen lukrativen Posten in Brüssel zuschanzen wollte. Luca Kaiser, dessen grösste Leistung bisher der Tweet: „Österreich ist eine Nazion mit einem scheiß Innenminister“ war. Die einzig richtige Antwort gab ihm  der steirische SPÖ Politiker Christian Faul, der auf Facebook schrieb: „Geh amol wos hackln Bursche!“ Es ist dann ohnehin schief gegangen, der Politiker Spross wurde dann auf den aussichtslosen 9 Platz zurückgereiht, aber interessant, daß die Gleichheit bei Kaiser für die eigene Familie nicht gilt, besonders glaubwürdig ist das nicht.

Welcher Teufel hat diese Führungsriege, die ja fast ausschließlich aus Wiener Apparatschiks besteht, geritten, um so eine Forderung aufs Tapet zu bringen. Jeder, der in Österreich geboren wird, soll in Zukunft die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten. Sultan Erdogan wird’s freuen, er hat ja schon vor zwei Jahren seine Landsleute in der EU aufgefordert durch Kinderreichtum, umgangssprachlich, Vermehrung wie die Karnickel, Europa zu unterwandern und so ihren ( und seinen ) Einfluß zu erweitern.

Wie naiv muß man denn sein, um zu glauben dadurch das sozialistische Wählerpotential erweitern zu können, die türkischen grauen Wölfe werden die SPÖ nicht wählen auch wenn ihnen Rendi Wagner die Staatsbürgerschaft persönlich in die Hand drückt. Ist den Wiener Sozialdemokraten der Ausländeranteil von teilweise je nach Bezirk schon über 50 % in Wien zu hoch? Diesen haben sie durch völlig verfehlte Migrationspolitik ja selbst herbeigeführt.

Dafür riskieren sie bedenkenlos, den grössten Teil der österreichischen Bevölkerung gegen sich aufzubringen und sich als Partei völlig unwählbar darzustellen.

Daß Rendi Wagner nicht besonders viel nachdenkt, bevor sie ein Statement herausgibt, hat sie ja schon des öfteren bewiesen. Die Forderungen, mehr Geld für Familien, mehr Geld für Arbeitslose, einen Tausender für jeden Österreicher, auch für die, die ein vielfaches davon in der Portokasse haben, also  Großverdiener, ( wieder diese Gleichmacherei ) und gleichzeitig dafür zu plädieren alles zuzusperren zeigen nicht gerade für viel Überlegung. Wer das bezahlen soll, darüber gab sie keine Auskunft. Natürlich kann man darüber diskutieren,  aber um sich das leisten zu können braucht man Steuereinnahmen und die sind in diesen Pandemiezeiten einfach nicht vorhanden.

Desgleichen auch ihre Aufforderung an den burgenländischen Landeshauptmann bei Anklage zurück zu treten, und das zu einem Zeitpunkt an dem der  Bundeskanzler wegen Ermittlungen stark in Bedrängnis war, ist so ein aufgelegter Elfmeter. Kurz wird es ihr aber sicher nicht danken daß sie damit von ihm bravourös abgelenkt hat.

Aber zurück zur Staatsbürgerschaft, wenn Kaiser von einem Paradigmenwechsel spricht, und daß die SPÖ mit diesem neuen Staatsbürgerschaftsrecht den Zusammenhalt in Österreich stärken will, muß man sich fragen in welcher Welt, in welchem Wolkenkuckucksheim lebt eigentlich der Landeshauptmann. Gerade das fordert eine noch grössere Spaltung der Gesellschaft geradezu heraus.

Statt der derzeitigen Prüfung in Multiple-Choice-Form zur Erlangung der Staatsbürgerschaft schlägt die SPÖ einen Staatsbürgerschaftslehrgang vor, „der partizipativ unsere Grundrechte und Demokratie erfahrbar macht“. Legt man dieser Forderung die jahrzehntelange verfehlte Schulpolitik der SPÖ zugrunde, kann sich jeder lebhaft vorstellen, über welchen Wissenstand die Absolventen dieses Lehrganges dann verfügen.

Auf alle Fälle ist diese Idee ein Rohrkrepierer wie er schöner nicht sein kann, leider hat sich die SPÖ wieder einmal selber ausgetrickst.

Das Echo in Flüchtlingskreisen wird enorm sein, alles was schwanger ist, schnellstmöglich nach Österreich, für die die schon da sind, schnellstmögliche Schwangerschaft, denn die Eltern eines neugeborenen österreichischen Staatsbürgers kann natürlich niemand mehr abschieben.

Ich würde der SPÖ Führung einen Lehrgang bei ihrer dänischen Schwesterpartei empfehlen, fürchte aber, bei dieser Beratungsresistenz würde das nicht viel nützen, wobei wir wieder bei den Lemmingen wären.

 

Regierung Kurz im Sinkflug

Schön langsam werden auch die Österreicher wieder vernünftig, die türkis- grüne Truppe hat nur mehr eine Zustimmung von unter 30 %, die schlechtesten sind bei 28 %.

Ausnahme ist natürlich OE 24, da ist Kurz noch immer auf Höhenflug, aber Wolfgang Fellner ist ein gnadenloser Opportunist, man beisst nicht die Hand, die einen füttert. Wenn dann auch noch die „Analysen“  von Wolfgang Fellner und Wolfgang Rosam präsentiert werden, klingt das als ob der türkise Klubchef mit dem leitenden türkisen PR Berater ein ÖVP Werbevideo präsentiert, nur mehr lächerlich und peinlich.

Was hat Kurz alles versprochen:

Steuererleichterungen, wir sind immer noch ein Hochsteuerland mit über 43%

die kalte Progression wurde nicht abgeschafft, mit diesem Versprechen geht Kurz schon in die die nächste ( dritte ) Wahl

in den nächsten hundert Tagen sind alle geimpft, die eine Impfung wollen, das wäre der 17. Juli, um das zu erreichen müsste die Impfgeschwindigkeit verdoppelt werden, das wird wohl nichts

Senkung der Lohnnebenkosten, nichts ist passiert

Wir kehren im Sommer zur Normalität zurück, wenn Masken, Ausgangssperre, Testungen, Abstandsregeln und Einschränkungen in  jedem Bereich bleiben, wenn das die Normalität sein soll, dürfte der Kanzler selbst nicht so ganz normal sein.

Beim Kauf von Sputnik erklärte der Bundeskanzler:“ man befinde sich auf den letzten Metern und eine Bestellung von Sputnik kann wahrscheinlich schon nächste Woche erfolgen. Wir werden noch im April 300.000 Dosen, im Mai 500.000 Dosen und 200.000 Dosen Anfang Juni erhalten“

Alles Scharade und wie immer reine Ankündigungspolitik,  Die AGES und unsere unfähigen Impfverantwortlichen haben Kurz eine Absage erklärt, nur bei EMA Zulassung, Verantwortung wollen sie keine übernehmen.  Dafür wird der  Impfstoff von Astra Zeneca noch immer in höchsten Tönen gelobt, obwohl nachweislich mit wesentlich geringerem Wirkungsgrad, vor allem auch gegen diverse Mutationen, das wird aber von unserer genialen Impfkommission schamhaft verschwiegen. Daß die Österreicher aber diesen Impfverantwortlichen schon lange nicht mehr vertrauen, zeigt sich überdeutlich bei der Zustimmung, weit mehr als die Hälfte wollen sich mit Astra Zeneca nicht impfen lassen.

Kein Land ( bezogen auf die Bevölkerungsgrösse ) hat so viele Asylsuchende wie  Österreich. Abgesehen davon daß unser wortgewaltiger Innenminister ( Viel Lärm um nichts ) die Grenzen weder vor Immigranten noch vor Einreisenden aus Coronahotspots schützen kann, ist das Kabinett Kurz ja angetreten das Migrationsthema einer wenigstens teilweisen Lösung zuzuführen. Gibt es ein einziges Gesetz zur Beschränkung der illegalen Zuwanderung oder zur Erleichterung von Abschiebungen, nichts, gar nichts, sie haben es wegen der Grünen nicht gewagt, obwohl diese Causa im Koalitionspakt festgelegt ist.

Bis das Gesundheitsministerium sich dazu aufgerafft hat, Einreisen aus Indien zu beschränken, verging eine Woche. Bei Auftreten einer neuen Pandemie sind diese die letzten die es schaffen, die Bürger wenigstens im möglichen Rahmen davor zu schützen. Der jahrzehntelange Tiefschlaf der Beamten im Gesundheitministerium hält weiter an.

Was gibt es statt dessen, eine Riesen Belastungswelle rollt auf die Österreicher zu, eine Steuerpiraterie, angeführt von Frau Gewessler, die zu den ohnehin schon fixen von ihr beschlossenen  Belastungen nun noch eine gewaltige Mineralölsteuererhöhung angekündigt hat. Natürlich nur für den Fall daß die, ebenfalls von ihr beschlossenen, Klimaziele nicht erreicht werden. Ziele, die so hoch angesetzt sind, daß eine Erreichung von vorne herein ausgeschlossen ist.

Diese grösste Belastungswelle seit der Regierung Schüssel wird als ökosoziale Steuerreform verkauft. Für wie blöd hält diese Ministerin die Österreicher eigentlich? Hat Gewessler auch nur den Ansatz erkennen lassen in Brüssel vorstellig zu werden und die gewaltige Transitlawine aus unserer CO2 Bilanz herausrechnen  zu lassen oder die Konzerne zu besteuern, die ihre Lagerkapazität auf die Strasse ausgelagert haben, nichts dergleichen. Den Österreichern das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen ist ja viel einfacher.

Das „ beste aus beiden Welten „ mit dem die türkis- grüne Regierung antrat hat sich als Riesen Rohrkrepierer herausgestellt. Von der immer wieder angeführten Kernkompetenz der ÖVP, Garant einer funktionierenden Wirtschaft zu sein ist nichts mehr übriggeblieben, im Gegenteil durch massenhaft  Fehler während der Pandemie wurde die gesamte Wirtschaft in einem Ausmaß geschädigt, wie noch nie zuvor in der 2. Republik.

Mit solchen Massenprotesten wie in Frankreich ist zwar in Österreich nicht zu rechnen, die sind aus demselben Grund ausgebrochen, maßlose Erhöhung der Treibstoffpreise, aber auch Kurz wird beim nächsten Urnengang merken, daß die Bäume nicht mehr in den Himmel wachsen, als Kanzler hat er das zu verantworten. Daß die Grünen dann nicht nur aus der Regierung, sondern wahrscheinlich wieder aus dem Parlament fliegen werden ist zwar grundsätzlich positiv, aber das Schaden ist dann schon angerichtet.

Kurz, der neue Stern, die Zukunftshoffnung der europäischen Konservativen,  wurde zur Sternschnuppe und ist verglüht. Wenn man noch die ganzen Skandale der ÖVP von Postenschacher über Festplattenschredderung bis zu Korruptionsermittlungen ( kein Anspruch auf Vollständigkeit ) ins Kalkül zieht, ist diese Regierung nicht mehr handlungsfähig. Statt regieren wird nur mehr reagiert, haben das die Österreicher wirklich verdient?

Aber  –  ein Land, das es geschafft hat Beethoven zum Österreicher und Hitler zum Deutschen zu erklären, wird auch mit der Regierung Kurz fertig werden, so oder so.

 

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Impftermine in Kärnten – höhere Gewinnchancen beim Roulette in Velden Teil 2

Obwohl ich mit gar keiner Antwort gerechnet habe, vom Landespressedienst kam doch ein Mail, der Rest hüllte sich wie erwartet in Schweigen.

Ich veröffentliche hier die Antwort, schon alleine aus Fairnessgründen, einiges wird beantwortet, vieles nicht.

Sehr geehrter Herr ……………..

Ganz konkret antworte ich ihnen auf die übrig gebliebenen Impfdosen bzw. das Abarbeiten der Warteliste.

Sehr wohl wurde zu dem von ihnen genannten Termin die Warteliste abgearbeitet. In Klagenfurt gibt es an einem Standort 10 Impfstraßen, in zwei davon blieben Impfdosen im Laufe des Tages übrig, weil Personen ihren Impftermin nicht wahrgenommen haben oder wahrnehmen konnten. Es wurde begonnen, die Warteliste abzuarbeiten.

Konkret heißt das, Menschen auf der Liste wurden telefonisch kontaktiert und für den späten Nachmittag bis Abend zur Impfung eingeladen. Alle sagten zu.

Und dann trat ein, was selbst wir uns bis dahin nicht erwartet haben: trotz Zusage erschien eine Vielzahl der Menschen nicht in diesen 2 von 10 Impfstraßen. Und das zu einem Zeitpunkt, da es zu spät war, weitere Personen zu kontaktieren, um sie noch so kurzfristig zum Impftermin einzuladen. Zumal der Impfstoff, der übrig bleibt, innerhalb von maximal 4 bis 5 Stunden verimpft werden muss!

Die Warteliste war als ein zusätzliches Serviceangebot gedacht, um auch jener Bevölkerungsgruppe Rest-Impfdosen zur Verfügung zu stellen, die gerade dran ist. Wer auf eine Warteliste geht, hat keine Garantie auf eine Impfung, weil ja niemand wissen kann, wie viele Impfstoffe an einem Tag in einer Impfstraße übrig bleiben. Werden Personen nicht kontaktiert, bekommen sie vorrangig einen neuen Impftermin, noch bevor andere Personen zu weiteren Terminen eingeladen werden.

Zu den verschwundenen Impfdosen können wir keine Auskunft geben, die Polizei ermittelt.

Herzliche Grüße

Das Team des Landespressedienstes

Heute gibt es eine neue Presseaussendung des Landespressedienstes:

K- Coronavirus 742: Koordinationsgremium beriet aktuelle Impf-Lage

Klagenfurt (LPD). Der kärntenweite Impffortschritt und der Grüne Pass waren heute, Montag, die vorrangigen Themen im Experten-Koordinationsgremium des Landes.
So seien mehr als 187.000 Dosen der Coronaschutzimpfung bereits verabreicht worden. Zu den Personengruppen, die in den vergangenen Wochen schon eingeladen wurden, kommen ab dieser Woche Schlüsselarbeitskräfte und Personen aus der kritischen Infrastruktur, Landes-, Bundes- und Gemeindebedienstete sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren. Einladungen erhalten diese Woche jene, die sich bis 25. April vorgemerkt haben. Geimpft werden sollen in dieser Woche auch alle Personen, die am vergangenen Wochenende auf einer Warteliste keine Impfung erhalten haben. Ebenfalls in Vorbereitung ist die Impfung im Gastronomie- und Tourismusbereich. Die allgemeine Altersgruppe betreffend konnten bereits Über-61-Jährige, die eine Impfung möchten, zu einem Termin eingeladen werden. Trotz höchster Qualität ständig optimiert werden zudem die Impfstraßen des Roten Kreuzes. So wurde ein neues Kontrollsystem eingeführt, das eine noch genauere Dokumentation des verwendeten Impfstoffs möglich macht. Künftig gibt es in jeder Impfstelle eine verantwortliche Sanitäterin oder Sanitäter, die bzw. der die Aufbereitung und Handhabung der Impfdosen kontrolliert, und die Impfärztinnen und Impfärzte bestätigen mit ihrer Unterschrift die Übernahme des Impfstoffs. Um bei erwartungsgemäß steigenden Temperaturen auch das Warten vor der Impfstraße angenehmer zu machen, wird es sowohl Sitzgelegenheiten als auch Getränke geben.Zum Grünen Pass war Gerald Schimpf, Leiter des Krisenstabs im Gesundheitsministerium, dem Koordinationsgremium zugeschaltet. Laut aktuellen Informationen soll mit 26. Juni eine EU-weite Verordnung in Kraft treten, die das künftige Reisen innerhalb der Europäischen Union regeln soll. Technisch wird sich der Impfpass aus dem derzeitigen E-Impfpass, dem EMS sowie der Plattform oesterreich-testet.at speisen und einen QR-Code enthalten. Jedem Nationalstaat soll ab dem 26. Juni eine sechswöchige Übergangsfrist zur Implementierung des technischen Systems eingeräumt werden.

Auszüge aus der Ausssendung:

Einladungen erhalten diese Woche jene, die sich bis 25. April vorgemerkt haben

.Bedingung erfüllt – Termin: keiner

Geimpft werden sollen in dieser Woche auch alle Personen, die am vergangenen Wochenende auf einer Warteliste keine Impfung erhalten haben.

.Bedingung erfüllt, bereits 2 mal auf der Warteliste – Termin: keiner

Die allgemeine Altersgruppe betreffend konnten bereits Über-61-Jährige, die eine Impfung möchten, zu einem Termin eingeladen werden.

Bedingung erfüllt, ich bin 67 – Termin: keiner

Von den mir bekannten 5 Personen, die am vergangenen Wochenende auf der Warteliste standen, haben drei einen Termin für die Impfung bekommen, 2 noch keinen. Da dürfte das Experten-Koordinationsgremium des Landes den Landespressedienst nicht so ganz korrekt informiert haben,  angelehnt an die Kurzschen Pressetermine – Wunschdenken und Ankündigungen ohne realem Hintergrund.

Dankbar bin ich allerdings, daß meine Frau einen Impftermin erhalten hat, auch meiner Schwiegermutter, die zwar noch alleine lebt aber der Pflege bedarf, ist ein Stein vom Herzen gefallen.

 

Nachtrag:

Nachdem ich gehört habe warum gestern die Impfanmelung mit den TANs zusammengebrochen ist, es konnten sich nun auch Landesbedienstete zur Covid 19 Impfung anmelden?

Dazu die Impfprioritäten in der Phase 2:

Phase 2
Beginn der Impfungen im niedergelassenen Bereich und lokalen Impfstellen. Die Priorisierung in Phase 2 erfolgt nach Alter und gesundheitlichen Risiken, beginnend mit der Gruppe der älteren Personen und Personen mit hohen gesundheitlichen Risiken, sowie Ansteckungsrisiko.

Vorausgesetzt, dass allen Personen über 65 Jahren zeitnah eine Impfung angeboten wird, können folgende Personengruppen parallel geimpft werden:

• Enge Kontaktpersonen von Schwangeren wegen des potentiell schweren Krankheitsverlaufes bei Schwangeren
• Personal im Gesundheitsbereich der Kategorie III und IV
• Personal in Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderbetreuungseinrichtungen
• Ausgewählte Beschäftigte mit direktem Personenkontakt und erhöhtem Ansteckungsrisiko insbesondere in Polizei, Strafvollzug, Bundesheer

Von Landesbediensteten steht da nichts Herr Landeshauptmann, aber ganz abgesehen davon wurde nicht allen Personen über 65 zeitnah eine Impfung angeboten.

So läuft das mit der Impfpriorisierung in Kärnten unter einem sozialdemokratischen Landeshauptmann!

 

Nachtrag 28.4. 2021

Heute bekam ich wieder eine “ Einladung“ zur Impfung,  ich habe mich ziemlich lustlos eingeloggt und ich hatte recht, es wäre  wieder nur eine Eintragung auf die Warteliste gewesen. Ich habe darauf verzichtet, zweimal warten ist genug.

Wie war die Presseaussendung des Landes:

Geimpft werden sollen in dieser Woche auch alle Personen, die am vergangenen Wochenende auf einer Warteliste keine Impfung erhalten haben.

Das Anschober Chaos feiert auch in Kärnten fröhliche Urstände.

 

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Impftermine in Kärnten – höhere Gewinnchancen beim Roulette in Velden

Heute hat die Chaostruppe des Landesimpfgremiums bei mir zum 2. Mal zugeschlagen, wieder Impfwarteliste, wieder kein Anruf,  das ist mir zu blöd geworden, auf die Impfwarteliste setze ich mich nicht mehr , einigen meiner Freunde ging es ebenso.  Ich nehme an,  die maßgeblichen Herren und Damen warten auf Astra Zeneca, von dem wird genügend übrigbleiben für Hinz und Kunz, Was mich persönlich betrifft, dieses Vakzin können sie gerne an Alle verimpfen die sich darum reissen, glaube aber, die Nachfrage wird sich in engen Grenzen halten.

Hauptsache, die Landesregierung kann stolzgeschwellt vor die  Presse treten und verkünden daß sie die Impfung allen die das möchten angeboten haben, aber leider wurde sie von Teilen der Bevölkerung nicht angenommen, das sei sehr bedauerlich.

Dieses Wochenende hat das Spiel auch mit meiner Frau begonnen, ebenfalls auf der Warteliste, ebenfalls kein  Anruf.  Meine Frau pflegt ihre 90 jährige Mutter,  so einen Fall, wie Heimpflege, haben  diese  Meister ihres Fachs bei der Grundanmeldung gar nicht vorgesehen,  mit solchen Marginalien kann sich das Kärntner Impfgremium natürlich nicht abgeben.  Ich wollte, falls ich früher dran gekommen wäre, meine Impfdosis eben aus diesem Grund meiner Frau überlassen, befürchte aber, nach meiner bisherigen Erfahrung, daß das ohnehin nicht möglich gewesen wäre: „ Gibt’s nicht, machen wir nicht, ist nicht vorgesehen !“   Und was in der Bürokratie nicht vorgesehen ist, wird ein Beamter auf keinen Fall zulassen.

Sollte Gerd Kurath, der Leiter des Landespressedienstes am Montag wieder vor die Medien treten falls Impfdosen übrig geblieben sind, und behaupten, die Wartelisten wurden abgearbeitet, ist das nichts weniger als gelogen.  Vorigen Montag hat er auch dasselbe behauptet und das angeblich mit einer gründlichen Recherche unterlegt.  Ich nehme an, dafür wird ihm neben seinem Vollzeitjob ( ?)  als Landespressedienst Leiter und seiner Tätigkeit als selbstständigem PR Berater nicht gar so viel  Zeit übrig geblieben sein.  Dieses Wochenende kenne ich fünf Personen aus meinem näheren Bekanntenkreis, die ebenfalls auf der Warteliste standen und  nicht kontaktiert wurden.  Es ist natürlich aber auch möglich, daß gerade diese Fünf die Ausnahme bilden, es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich einem gewöhnlichen Betrachter entziehen.

In einer Impfstraße in Villach fehlen seit Februar insgesamt 175 Impfdosen.

Es geht laut aktuellen Aufzeichnungen jetzt um 35 Impfdosen, seit Februar wurden am gleichen Standort 175 Dosen als fehlend gemeldet.  Drei Impfkoordinatoren brauchen drei Monate um festzustellen, daß ständig Impfdosen verschwinden  und dieselbe Zeit um Anzeige zu erstatten, besser können sie die völlige Nichteignung für diese Funktion gar nicht darstellen.

Übrig gebliebener Impfstoff  voriges Wochenende bei  zwei Impfstraßen in Klagenfurt und Spittal, insgesamt 350 Impfdosen.

Angeblich wurde die Warteliste abgearbeitet, was aber schlicht weg gelogen ist. Ich persönlich kenne zwei, die an diesem Samstag von Klagenfurt garantiert nicht angerufen wurden, obwohl sie auf der Warteliste standen. Weitere zwei Personen hat Kärnten heute aufgedeckt, wie hoch die Dunkelziffer ist kann man sich lebhaft vorstellen. Durch dieses System der  völligen Intransparenz ist es natürlich sehr leicht in alle möglichen Richtungen zu tricksen.

Anscheinend hat die Impflogistik diesmal Beate Prettner übernommen, deren Leistung als Gesundheitsreferentin des Landes Kärnten bisher auf Bettenabbau beschränkt war, genannt hat sie das allerdings Systemoptimierung. Wie viele Intensivbetten während Ihrer politischen Zuständigkeit abgebaut wurden konnte ich leider nicht recherchieren, das Netz gibt dazu nichts her.

Hätte die Teststrategie  Prettner ausgearbeitet statt Landesrat Fellner, würde da heute noch nichts klappen.  Es gibt zwar so etwas wie einen Impfkoordinator des  Landes namens Ulrich Radda der die   Verimpfung auf Schiene bringen soll,  wenn man die  bisher angeführten Punkte ansieht, hat dieser aber die Kontrolle völlig verloren, falls er sie je hatte. Das wundert aber nicht, wenn man betrachtet in wie vielen Funktionen er tätig ist.  Dr. Radda dürfte einen 25 Stunden Tag haben ( mit einer Überstunde ), er ist so ganz nebenbei noch Regionalleiter des Medizinischen Dienstes der ÖGK Kärnten und Stellvertretender Ärztlicher Leiter der Pulmonalen Rehabilitation in Althofen.  Covid 19 Impfungen führt er ebenfalls noch persönlich durch ( Quelle: Mein Bezirk ) wie es da möglich ist, überall die ärztliche Sorgfaltspflicht zu beachten würde mich wirklich interessieren.

Da gibt es dann noch eine Frau Mag. MPH namens Veronika Burger, sehr für die Impfkoordination zuständig und sehr unbekannt.  Verbunden mit diesem postgradualen Studienlehrgang (MPH)  ist  eigentlich  der Erwerb von umfassenden Wissensgrundlagen und fachlichen Qualifikationen für Führungsaufgaben und Leitungsfunktionen im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt  Prävention .  Von Führung und Leitung ist aber für den leidgeplagten impfwilligen Kärntner wenig zu bemerken.

Und nicht zuletzt einen sogenannten Corona-Koordinator  Mag. Günther Wurzer,  Abteilungsleiter im Amt der Kärntner Landesregierung,  was der koordiniert ist der Öffentlichkeit auch nicht bekannt, aber für alle gilt:  „Zu viele Köche verderben den Brei!“

Verantwortlich ist aber letztendlich immer Beate Prettner , bedingt durch ihre Funktion als Gesundheitsreferentin.   Es stimmt einfach gar nichts, laut Impfwarteliste ist für mich die Halle 3 zuständig, im Plan des Landes Kärnten ist aber die Halle 3 für Folgeimpfungen und die Halle 4 für Erstimpfungen zuständig. Alle genannten Personen sind anscheinend maßlos überfordert.

An eines hat diese geniale Impfkommission auch nicht gedacht, etwas, das jedem Bürolehrling im ersten Lehrjahr aufgefallen wäre: Es gibt keine Mailadresse, keine Telefonnummer bei der man seinen Impftermin absagen kann.  Daß bei dieser Masse an Personen es immer einige geben wird, die aus Krankheits- oder sonstigen Gründen den Impftermin nicht wahrnehmen können, wurde schlichtweg ignoriert. Man könnte dadurch die terminisierten Impfungen und die Warteliste besser organisieren, es gäbe weniger Leerlauf.

Das Ganze so zu programmieren, daß es von einigen Idioten, die es leider immer gibt, nicht für andere Anliegen mißbraucht und überlastet werden kann, wäre das geringste Problem, es ist aber diesen „Experten“ gar nicht eingefallen.

Auf alle Fälle lasse ich mich von einer solchen Kärntner Impfkommission nicht mehr verarschen, und werde auf weitere Wartelisteneinträge verzichten. Besser keine Impfung als ständiger wochenlanger Ärger. Entweder bekomme ich einen Fixtermin, und das, wie bisher, mit Biontech Pfizer, oder ich muß eben länger warten oder lasse mich im angrenzenden Ausland gegen Gebühr impfen, die werden ohnehin früher mit der Impfung durch sein als Österreich.

Übrigens, Freunde von mir haben einen Fixtermin bekommen, sind aber jünger und gehören keiner sogenannten systemrelevanten oder Hochrisiko Gruppe an.  Anscheinend veranstalten die zuständigen Damen und Herren, angeführt vom Impfkoordinator, eine fröhliche Lotterie, verprellen dadurch aber Impfwillige.

Es ist aber egal in welchen Bundesland man lebt, es ist überall das gleiche, ich bezeichne es mal als Impfkorruption.  In Wien werden die Philharmoniker geimpft und Stadtrat Hacker behauptet trotzdem für Krebskranke keine Impfdosen zu haben.  Wie das Rote  Kreuz in Vorarlberg die Impfung durchgeführt hat ist ja hinlänglich bekannt, statt der Ältesten, wurden Verwandte, Freunde und Bekannte geimpft.

Ich wollte immer und will mich noch impfen lassen, aber nicht unter solchen Umständen, ständig die Karotte vor der Nase, bevor sie dann weggezogen wird, das können sie sogar mit einem Esel nur eine gewisse Zeit machen.  Was das Land Kärnten da auf die Beine gestellt hat ist nichts als Chaos und Unvermögen.

Noch etwas zum grünen Impfpass. Der soll jetzt laut Bundeskanzler Kurz schon am 19 Mai kommen und das Gesundheitsministerium arbeitet daran. Das wird wohl der Witz des Jahres, ein Ministerium das von Anfang der Pandemie bis jetzt ausschließlich Müll produziert hat arbeitet an solch einer heiklen Softwarelösung.  Die sollen in 3 bis 4 Wochen eine funktionierende App mit QR Code programmieren, massentauglich und unter Einbeziehung des Datenschutzes,  da wünsche ich dem Kanzler gutes Gelingen.

Es gibt noch nicht einmal einen tauglichen Entwurf für eine Novelle des  Covid 19 Maßnahmengesetzes, auch der Punkt Diskriminierung ist nicht geklärt, es gibt noch immer wesentlich mehr Impfwillige als Impfdosen vorhanden sind. Wie gesagt, vorläufig der Witz des Jahres!

 

Gesendet habe ich diesen Link an:

Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser

Philip Kucher, Abgeordneter zum Nationalrat, SPÖ Kärnten

Landespressedienst Leiter  Gerd Kurath

Dr. Ulrich Radda

FPÖ Kärnten

SPÖ Kärnten

ÖVP Kärnten

Mag. Veronika Burger

Mag. Günther Wurzer

Antworten erwarte ich keine, ich glaube nicht einmal daß das alle lesen.

 

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In Memoriam Anschober – Österreich kann hoffen !

Als die „ Erkrankung“ von Rudolf Anschober andauerte und keinerlei Informationen nach aussen getragen wurden, habe ich von vielen gehört, eigentlich tut Anschober uns leid.

Ich kann das nicht mitempfinden,  er hat stur nicht nur am Sessel geklebt, er war regelrecht angeschweißt, und war trotz schon vorangegangener Gesundheitsprobleme nicht bereit, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Und jemand, der seine Situation selbst verschuldet hat,  kann ich nicht bedauern.

Die heutige letzte Pressekonferenz hat es nur wieder bestätigt, gelernt hat er in den eineinhalb Wochen nichts, von Selbstreflexikon keine Spur. Er hat denselben Sermon wie vorangegangen wiederholt, hat sich selbst beweihräuchert was er alles geschafft hat, hat seinen Stab gelobt, ebenso das Ministerium, also alle diejenigen die das gegenwärtige Chaos verursacht haben.

Es mag sein, daß er persönlich ein angenehmer Mensch ist, dazu kenne ich ihn zu wenig,  ich kann ihn nur in seiner Ministertätigkeit beurteilen und da hat er leider völlig versagt. Und diese Funktion ist es die für alle Österreicher relevant und wichtig ist, die grösste Pandemie seit der spanischen Grippe erfordert einen Macher, einen Gesundheitsminister mit  Ideen und Durchsetzungsvermögen und das alles war er einfach nicht.

Ich beglückwünsche ihn zu diesem  Schritt, der leider viel zu spät erfolgte, er hätte sich selber einiges erspart, und wünsche ihm alles Gute.

Die Hoffnung für Österreich, wie im Titel geschrieben bestand  in der Person von Stefan Wallner, ehemaliger Grünen Generalsekretär und Kogler Intimus,  einer  wenigen die den Türkisen Paroli bieten könnte. Dieses Gerücht wurde leider sofort wieder dementiert, nachdem Kurz anscheinend in Ohnmacht gefallen ist.  Warten wir einmal ab wie es mit Wolfgang  Mückstein aussieht, einem Allgemeinmediziner aus Wien, der zwar den medizinischen Background mitbringt, von dessen Mangerfähigkeiten aber nichts bekannt ist. Aber er ist der Hausarzt von Alexander van der Bellen und wie man die Grünen kennt, reicht das als Qualifikation vollkommen aus.

 

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