Nicht einmal ELGA Daten sind vor Anschober und Kurz sicher!

Daß Anschober schon wieder den nächsten Beraterstab eingerichtet hat, ist nicht wirklich etwas Neues, neu ist, daß mit Barbara Juen eine Krisen und Katastrophenforscherin ins Gesundheitsministerium eingezogen ist. Ich fürchte, aber, daß die Funktionsperiode der Regierung vorbei sein wird, bevor Dr. Juen Anschobers Katastrophen auch nur im Ansatz aufgearbeitet hat.

Noch bevor dieser Beirat für die psychosoziale Gesundheit arbeiten beginnt, zeichnet sich schon die nächste Katastrophe des Gesundheitsministers  ab. Eigentlich ist es eher der nächste Skandal, Kurz und Anschober wollen für eine völlig unausgegorene Idee,  die wievielte eigentlich, für den sogenannten Impfpass auf sensible ELGA Daten zurückgreifen.

Diese Pläne verursachen schon jetzt heftigen Widerstand wegen Datenschutz-Bedenken.  Demnach sollen die Daten aus dem elektronischen Impfpass in der Gesundheitsakte ELGA über das Epidemiologische Melderegister (EMS) des Gesundheitsministeriums ins Bundesrechenzentrum (BRZ), für das wiederum das Wirtschaftsministerium zuständig ist, gespiegelt werden. Dabei sollen die Daten über Corona-Impfungen und überstandene Corona-Infektionen aus ELGA täglich in das Epidemiologische Melderegister des Bundes übermittelt werden und von dort sollen diese Daten und die Daten über erfolgte Corona-Tests gar stündlich ins Bundesrechenzentrum übertragen werden.

Damit sind alle Versprechen, ELGA sei sicher, und es könne jederzeit eingesehen werden wer hieraus Daten abgerufen hat, nur mehr Makulatur.  Nachdem diese Regierung bereits Daten von Selbständigen ohne Berechtigung an die Wirtschaftskammer übergeben hat, soll auch das schwarze Wirtschaftsministerium über das Bundesrechenzentrum auf die sensiblen ELGA Daten zugreifen können.

Damit hat niemand der Betroffenen mehr die Möglichkeit, zu überprüfen ob, und wer welche Daten abgerufen hat.

Dazu NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker: „Die Regierung saugt die Daten aus dem sicheren System ab, kopiert sie und spielt sie in ein weniger sicheres System ein. Von Digitalisierung haben Kurz und Anschober keine Ahnung.“

Die erste Schweinerei von Anschober war, allen die sich von ELGA abgemeldet haben die Gratistests zu verweigern, das betrifft etwas über 300 000 Personen.  Der Volksschullehrer hat anscheinend keine Ahnung, daß eine Opt in, Opt out Möglichkeit von Anfang an vorgesehen war, benachteiligt jetzt diejenigen, die diese Option wahrgenommen haben, vielleicht wäre er wirklich in Nordkorea besser aufgehoben.

Die ELGA GmbH und die Sozialversicherung haben schon kräftig kritisiert, das ist aber zuwenig, es ist jeder Einzelne gefordert, einem völlig durchgeknallten Bundeskanzler und dessen ebenfalls  völlig abgehobenen Gesundheitsminister endlich einmal die Grenzen aufzuzeigen.  All das für wieder so eine Blitzidee von Kurz, der über die Durchführung keine Sekunde nachgedacht hat.

Am Montag werde ich mich ebenfalls von ELGA abmelden,  die Gratistests kann sich der Gesundheitsminister sonst wohin stecken. Ich habe es satt, daß diese türkis schwarze Partie, unter Zuhilfenahme der Grünen, die nächsten Daten in ihr System absaugt, wo niemand mehr nachvollziehen kann was mit den Daten passiert. Ich habe es schon einmal geschrieben, Kurz glaubt wirklich, Österreich gehört ihm.

Gefährden Empfehlungen des nationalen Impfgremiums Gesundheit und Leben in Österreich?

Durch  Empfehlungen dieses Gremiums werden die Österreicher gezwungen, sich mit einem minder wirksamen Impfstoff abzufinden, (Astra Zeneca ) obwohl jeder Bürger das Recht auf den bestwirksamen Impfstoff hat.

Unsicherheiten bei der Zulassung, Lieferschwierigkeiten, immer mehr Nebenwirkungen, schützt weniger vor milden und schweren Verläufen bei der Südafrika Variante, laut Studiendaten der Universitäten Oxford und Witwatersrand, das alles kümmert das nationale Impfgremium nicht im Geringsten.

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sprach sich wegen der geringeren Wirksamkeit in der Rheinischen Post gegen eine Astrazeneca-Impfung aus – die Probleme ließen sich nicht „wegdiskutieren“.

Eine Überarbeitung des Impfstoffs von Oxford/AstraZeneca damit dieser gezielt gegen die neuen, hochansteckenden Coronavirus-Mutationen eingesetzt werden kann, soll durchgeführt werden. Aber, Wissenschaftler erstellen im Moment erst eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des Impfstoffs.

Das wird vielleicht in Zukunft gelingen,  betrifft aber natürlich keine einzige, der an Österreich derzeit ausgelieferten Astra Zeneca Impfdosen.

Die Entscheidungen des Nationalen Impfgremiums werden mit den Landeshauptleuten diskutiert und die weitere Vorgehensweise bei der Impf-Planung abgestimmt, kündigten Kurz und Anschober an. Was haben Politiker dabei verloren, wenn es um das Leben und die Gesundheit der Österreicher bei einem Impfstoff geht?

Entweder gibt es valide und aussagekräftige Studien, dann haben Experten zu entscheiden,  gib es die nicht, haben Politiker erst recht nichts dazu zu sagen. Wozu sie aber gefordert waren, Impf- und Kühlzentren zu schaffen, wurde versäumt.

Der Coronaimpfstoff von Astrazeneca, in Italien nur bis 55 Jahre empfohlen, in Deutschland bis 64 Jahre, in Schweden , Frankreich und Deutschland gab es eine ungewöhnliche Häufung von Nebenwirkungen, in Südafrika überhaupt völlig ausgesetzt, was sagt das unserer Impfbehörde und dem Gremium, nichts.

Im Gegenteil, dieser Impfstoff wird nun von unserem genialen Impfgremium auch für über 65 jährige freigegeben. Auf welcher Basis, einzig und alleine durch völliges Negieren dieser oben genannter Erkenntnisse, und auf Aussagen von Krankenanstalten in Grossbritannien und Irland, die keinen Studiencharakter hatten und schon gar nicht von einer befugten unabhängigen Stelle, ( also ganz sicher nicht von unserem Impfgremium ) einer Prüfung unterzogen wurden.

Was Univ. Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt   Vorstand einer Abteilung der Medizinischen Universität Wien, zu so einem Schritt bewogen hat, kann ich mir nicht vorstellen. Mit einer wissenschaftlich fundierten Entscheidung hat das nichts zu tun? Oder ist es Panik, weil die Impfraten in Österreich gegenüber allen Anrainerstaaten, immer mehr abschmieren?

Wenn man aber in Betracht zieht, daß diese Experten von Anfang an nur eine Empfehlung, statt einer Einschränkung ab 65 Jahren abgegeben haben,  obwohl es ab 55 Jahren keine aussagekräftigen Studienergebnisse gab, und für die deutsche STIKO Wirkung und Verträglichkeit für Personen über 65  zu wenig belegt waren, ist es eine rein politische Entscheidung, bei der der Bundesminister Anschober das letzte Wort hat.

Daß diese Entscheidung in Händen von Personen liegt, die einmal abgesehen von Versagen der EU, halbwegs genügend Impfstoffe zu besorgen,  nur durch noch grössere nationale Fehlleistungen aufgefallen sind,  wirkt auf mich nicht nur katastrophal falsch, sondern sogar bedrohlich.

Es ist ziemlich dumm, anzunehmen, daß der akute Mangel an Impfstoffen dadurch verschleiert wird, ich würde sehr gerne wissen, was da in den Köpfen der Entscheider vor sich geht. Es ist wahrscheinlich wieder die typische Anschober Art, Zeit zu gewinnen und zu hoffen, daß er vielleicht durch weitere Zulassungen endlich aus dieser Misere hinausfindet. Fromme Wünsche kann man ja haben aber nicht wenn es um die Gesundheit und das Leben der Österreicher geht.

Unser grandioser Einkaufsprofi Clemens Martin Auer  in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, ob die EU nicht mehr Geld in die Hand nehmen hätte können:

„So einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört. […] Auch wenn wir den Herstellern viermal so viel bezahlt hätten oder jetzt bezahlen würden, hätten wir im Moment keine höheren Produktionskapazitäten.“

Genau diesen Schwachsinn haben Israel, die USA oder Großbritannien begangen, UND DIE IMPFEN UND IMPFEN!

Auch die Stilblüte: „Es gibt kein Bestell-, sondern ein „Lieferproblem“  stammt von Auer als Verteidigung zum Vorgehen von EU und Österreich. Daß die oben genannten Staaten fast 4 Monate vor der EU bestellt haben, darüber schweigt der Herr Sektionschef.

Gerüchte über eine Ablöse von Clemens Martin Auer, dem Covid-Sonderbeauftragten dementierte Anschober persönlich: Das sind sehr, sehr engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und von daher gibt es null Notwendigkeit, auch nur irgendeine personelle Veränderung durchzuführen“.

Und weiter: „Dieses Gesundheitsministerium ist das Steuerungszentrum für die Bekämpfung der Pandemie. “   Ein völlig unfähiger Steuermann, umgeben von Mitarbeitern die noch dem K.u.K Bürokratismus von Franz Joseph I.  verhaftet sind, genau diese haben uns in die Malaise geführt, in der wir jetzt stecken.

Während Deutschland bereits im November mit dem Aufbau zentraler Impfstraßen begonnen hat, war man in der „österreichischen Steuerzentrale“ guter Hoffnung, dass es über die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte schon funktionieren wird, das ist das Engagement dieser hervorragenden Mitarbeiter. Wahrscheinlich waren dem Herrn Auer die Kühlschränke zu teuer?

Daß die weitaus wirksameren mRNA-Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfizer und Moderna,  bei -70 (Biontech/Pfizer) bzw. -30 (Moderna) Grad gelagert und anschließend in einem Zeitfenster von 120 Stunden (Biontech/Pfizer) bzw. 30 Tagen (Moderna) bei 2 bis 8 Grad an die Impfstelle geliefert werden müssen, war schon lange vorher bekannt. Diesen Fehler dadurch zu beheben versuchen, Astra Zeneca jetzt  eine Generalzulassung für alle über 18 Jahre zu erteilen, das ist der eigentliche Skandal.

 

Ich habe meine Entscheidung getroffen, das Astra Zeneca Vakzin lasse ich mir (65+) nicht impfen, das Risiko ist mir bewusst. Wenn es funktioniert, würde ich gerne meine Frau (62+) statt mir impfen lassen, fürchte aber, daß auch das in diesem engstirnigen Bürokratismus nicht möglich sein wird. ( Das geht nicht, das machen wir nicht, das ist nicht vorgesehen, da könnt ja jeder kommen)

Die Impfung ist aber eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muß.

In jedem anderen Land hätte so ein Gesundheitsminister bei einer Pandemie von derart globalen Ausmaßen und solchen katastrophalen Fehlleistungen längst zurücktreten müssen, nur nicht in Österreich.

 

 

 

Die Vorhaben des Kabinett Kurz für 2021

Ich habe absichtlich Vorhaben geschrieben, denn Plan hatte die Regierung nie und wird auch in Zukunft keinen haben. Deshalb wird auch nur reagiert, aktives agieren setzt ja auch wenigstens  einen Rumpfplan voraus, aber, siehe oben.

Vor 3 Tagen wurde nach langen Besprechungen bekannt gegeben, daß mit einer Öffnung der Gastronomie keinesfalls vor Ostern zu rechnen ist, heute ist wieder alles anders.  Vertrauen in so sprunghafte und unzuverlässige Dilettanten, gar keines.

„Denn sie wissen nicht was sie tun“ tun es aber trotzdem!

Der Druck ist scheinbar zu gross geworden, dem Inkassoverein Wirtschaftskammer hat es ganz weit hinten gedämmert, daß die Zwangszahler ja eigentlich erwarten, daß für sie etwas getan wird und zu Recht Hilfe erwarten. Es ist heute nichts konkretes herausgekommen, war auch nicht zu erwarten, anwesend waren aber nur Inhaber der Spitzen und Grossgastronomie.  Die kleinen Beisl und Landgasthöfe wurden wieder aussen vor gelassen. Festgehalten wird aber auch da an den offiziellen Zwangstestungen und Maskenpflicht, soviel steht schon fest. Ob unter diesen Gesichtspunkten Gemütlichkeit und Wohlbefinden  hergestellt werden kann, muß jeder für sich selbst entscheiden. Bemerkenswert ist nur das grosse Mißtrauen gegenüber Wohnzimmertests, die weiterhin fürs  „reintesten“ nicht gelten sollen. Nun, wer täglich selbst lügt und betrügt, der setzt dieses Verhalten auch bei allen anderen voraus!

Gelegen kommt der Regierung dieses Vorpreschen nicht, war doch vorgesehen, die Öffnung von Gastro und Hotellerie so lange als möglich hinauszuzögern,  am liebsten bis zum Beginn der Sommersaison. Dann wird alles aufgemacht, die Touristen sollen in Scharen nach Österreich strömen, und im Herbst, wenn die Branche wieder einigermaßen liquide ist, die Touristen Massen an Österreichern angesteckt haben wird alles wieder zugedreht und die Bürger  eingesperrt. Daß sich bis dahin die Impfung auswirkt ist nicht zu rechnen, aufgrund des, von Anschobers hoch gelobter EU, geschafften Totalflops und des noch grösseren Rohrkrepierers, den Österreichs Impfbesteller produziert haben.

Um die Österreicher im Land zu halten, werden gegen Länder, in denen man relativ rasch mit dem Auto ans Meer kommt, also Italien, Slowenien und Kroatien Reisewarnungen ausgesprochen. Möglich ist auch, die Heimkehr so zu durch Verordnungen zu erschweren, daß es viele lieber lassen werden. Bei solchen Maßnahmen zeigt sich unsere Regierung äußerst kreativ.

Bei diesen ganzen Vorhaben gibt es aber zwei grosse Unsicherheitsbereiche.

Das Virus könnte sich noch weniger an die Anschoberschen Maßnahmen halten, als, noch, der Großteil der Österreicher und  einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen.

Andere EU Staaten, z.B. Deutschland oder Holland könnten ebenfalls das Quid pro Quo Prinzip anwenden und von Ihrer Seite Reisewarnungen oder extreme Maßnahmen beschließen, um ihre Bürger daran zu hindern in Österreich Urlaub zu machen.

Ja, die Welt ist nicht immer so, wie es sich der kleine Basti und der kleine Rudi vorstellen. Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen!

Noch einmal zurück zum Mißtrauen von Anschober und Co bei den Selbsttests der Bürger. Wenn das wirklich in dieser Form beschlossen wird, nur „offizielle“ Testungen gelten zu lassen, ist für mich die Gastronomie uninteressant. Wir werden viel in Freundeskreisen feiern, wir haben uns schon jetzt teure Antigentests besorgt, und vor allem, wir haben Vertrauen zueinander.

Daß Anschober schon jetzt mit beiden Augen auf eine Verordnung schielt, die private Treffen weiterhin einschränkt ist mir klar. Aber, Herr Gesundheitsminister, in der Gastronomie, Kultur, etc Treffen  vieler einander fremden Menschen zuzulassen und privat Einschränkungen zu verordnen, das wird es nicht spielen. So schnell können sie die Verordnung  gar nicht zu Papier bringen, wie sie der Verfassungsgerichtshof wieder aufhebt.

 

 

 

 

 

Wie sich die Politik die Impfprioritäten richtet und eine Zweiklassengesellschaft herstellt

Wenn man sich die Prioritätenliste bei der Covid 19 Impfung ansieht ist die Intransparenz von Anschober über eine genaue Verteilung der Impfdosen völlig klar. Das gemeine Volk soll nicht wissen, wer da alles als systemrelevant priorisiert wird.  Schauen wir einmal der Reihe nach:

 

Bundes und Landesgesetzgebung, Präsidentschaftskanzlei

Die Legislative also, Parlament, Landtage, Politfunktionäre. Wozu die Präsidentschaftskanzlei, in Pandemiezeiten in denen die Bürger restriktive Maßnahmen hinnehmen müssen, ist hier keinerlei Kontakt  mit blossen Shake Hands Besuchen notwendig. UHBP ist ohnehin im passenden Alter, der Rest in der Präsidentschaftskanzlei ist in keiner Weise systemrelevant. Persönliche Ordensverleihung , wozu, diese Blechklimperei betrifft in der Masse nur Politiker, deren einziges Verdienst es war, sich lange genug am Futtertrog zu halten.

Oberste Organe und zentrale Schlüsselkräfte im Krisenmanagement der Landes und Bundesverwaltung

Alle Spitzenbeamte, Berater, sonstige gut bezahlte Kommissionen, also alle die, die bei der Pandemiebekämpfung völlig versagen.  Die sollen priorisiert werden, wenn der Großteil davon in Quarantäne ist, können sie verordnungsmäßig wenigstens nichts anrichten.

Personen mit beruflich oder privat erforderlicher grenzüberschreitender Reisetätigkeit in öffentlichen Verkehrsmitteln/ Flugzeug/ inclusive Personal

Gibt es nicht, laut Verordnung darf man ja nicht einmal die Fahrt zum Flughafen antreten. Ich möchte auch endlich wieder Urlaub im Ausland machen, bin ich da ebenfalls bei der bevorzugten ( privaten ) Gruppe dabei? Was hat ein Aussenminister in Zeiten wie diesen in Äthiopien verloren?  Welches Personal, Sekretäre, Taschenträger und sonstige wichtige Personen?

 

Spitzensportler von Mannschaftssportarten und andere Berufe mit engem und langdauernden/wiederholen Personenkontakt

Haben sich hier Schröcksnadel und die anderen Sportlobbyisten durchgesetzt? Die sportlichen Großverdiener sollen auch noch vor der normalen Bevölkerung drankommen, wer hat sich diese Prioritätenliste ausgedacht? Spitzensport ist ausschließlich auf Geldverdienen ausgerichtet, aber in keinem Fall essentiell für die Bevölkerung.

Personen mit einer regelmäßigen Tätigkeit/Aufenthalt in Alten- Pflege- und Seniorenwohnheimen

Finde ich richtig bei denen, die es wirklich betrifft, ist aber gleichzeitig ein Freibrief für weitere Bürgermeister die einmal im Jahr in so einer Institution einen Blumenstrauss abgeben, meist nur in Vorwahlzeiten. Damit entfällt sogar die Verlegenheit einer Erklärung.

 

Personal mit Schlüsselpositionen in der Landes- und Bundesregierung

Wer ist da gemeint, was ist eine Schlüsselposition, gehört dazu wenigstens ein Portier, der hat die meisten Schlüssel zu verwalten?

Kulturschaffende im privaten Bereich bei erhöhtem Infektionsrisiko, Amateure, Gesangsvereine, Chor, Theaterverein etc, desgleichen beruflich Kulturschaffende

In Zeiten, in denen der Normalbürger nur 2 Personen aus einem anderen Haushalt treffen darf, und der Besuch von Theater und anderen Kulturstätten verboten ist, sind das keine zu priorisierenden Personen.  Sollte es dabei bleiben, fange ich auch im Gasthaus ( sollte jemals wieder eines aufsperren ) zu singen an. Ich kann es zwar nicht, bin aber dazu bereit wenn es bei der Impfung hilft. Alle Familien gehören dann auch in diese Gruppe, was sich da bei vielen abspielt ist zumindest theaterreif, bei einigen wird es auch für die Burg reichen.

Daß alle diese genannten Gruppen mit hoher Wahrscheinlichkeit einen der beiden MRna Impfstoffe erhalten werden, während das gemeine Volk mit dem minder wirksamen Billig Impfstoff von Astra Zeneca abgespeist wird, sollte stark hinterfragt werden. Leider ist da auf die meisten Medien nicht zu hoffen, die werden mit Werbeclips und Inseraten aus der Kurzschen PR Maschinerie mundtot gemacht. Die Werbebotschaft  des nationalen Impfgremiums mit unbedingter Empfehlung des Astra Zeneca Vakzins wird zwar damit nicht besser, aber verständlicher, wenn mich etwas nicht betrifft, kann ich es leicht anderen anpreisen. Wer welchen Impfstoff erhalten hat fällt natürlich unter Datenschutz und hat die österreichischen Bürger nicht zu interessieren.

Vergessen dabei wurden die Veganer, die nehmen ausschließlich mRna Impfstoffe, Vektorimpfstoffe haben einen tierischen Ursprung und werden somit abgelehnt.  Dürften nur wenige Politiker dieser Gruppe angehören, trotz der Grünen im Kabinett.

Die äußerst schwammige und beliebig dehnbare Ausformung dieser Prioritätenliste ist beabsichtigt und bietet Raum zu weitgehender Interpretation. Damit entfällt auch der Erklärungsbedarf, wer auch immer bei der Covid Impfung vorgezogen wurde.

Das ist gelebte Zweiklassen Gesellschaft, wie sie von Türkis- grün praktiziert wird, das Volk trägt die Lasten, die Politik richtet es sich. Bei den Pressekonferenzen schon irgendwelche Fragen in dieser Richtung gehört? Ich nicht!

Völlig fehlen bei den anderen notwendigen und zu Recht priorisierten Gruppen die Diabetiker, von denen gibt es einige in meinem Bekanntenkreis. Es ist zwar bekannt, daß mit einem schwereren Verlauf gerechnet werden muß, sie  haben aber leider keine Lobby.   Alles kann man vom nationalen Impfgremium auch nicht erwarten, haben sie doch seit Monaten Tag und Nacht gearbeitet und keine Mühen gescheut diesen grandiosen Impfplan zu erstellen.

 

 

Gibt es in Kärnten auch Hörls?

Was ist eigentlich in Kärnten los?  Seit Wochen ist Hermagor ein Covid 19 Hotspot, getan wird nichts. Verantwortlich ist der Landeshauptmann, denn daß auf die Gesundheitreferentin nicht zu zählen ist, ist jedem in Kärnten klar. Man glaubt ja schon bei einer Pressekonferenz der Dame, daß sie in Gedanken weit weg ist und jederzeit einschlafen kann.

Die Gesamtinzidenz wäre schon lange unter Hundert, wenn dieser Hotspot Hermagor abgeschottet und flächendeckend getestet würde. Voriges Jahr gab es in Heiligenblut wesentlich weniger Infizierte, trotzdem wurde rigoros abgesperrt.  Hermagor ist österreichweiter Spitzenreiter mit einer 7-Tage-Inzidenz von 526,2?

Daß der SPÖ Bürgermeister zögert, kann ich noch verstehen, hat er doch im Februar eine Wahl zu schlagen, aber daß dem Landeshauptmann die Wahl wichtiger ist, als die nötige Abschottung Hermagors kann ich nicht mehr verstehen. Die Schuld trägt hier einzig und alleine Peter Kaiser, als Landeshauptmann ist er letztendlich verantwortlich. Wenn es Beate Prettner  nicht schafft, hat er die Pflicht ein Machtwort zu sprechen.

Was steckt da dahinter, geht es um das Nassfeld? Ein unfähiger Gesundheitsminister zählt nicht als Ausrede, Kärnten hat die gesetzliche Befugnis eine Sperre sofort durchzuführen.

Werden die Kärntner im Ausland bald wie die Tiroler behandelt, weil die Behörden ebenfalls total versagen?

Jetzt 5 Minuten nach 12 werden endlich im Koordinatonsausschuss Maßnahmen „diskutiert“ und mit dem Gesundheitsministerieum  abgestimmt, gehts noch ?

Auch bei der Impfung ein ähnlicher Fall wie in Tirol, dafür daß die Bevölkerung bei  Familienfeiern, Freizeitaktivitäten und in illegal geöffneten Landgasthäusern alles ignoriert hat, werden sie auch noch bei der Impfung bevorzugt. Laut Polizei gab es in den vergangenen Wochen  eine „hohe zweistellige Zahl an Anzeigen“ wegen Verstößen, sowohl bei Beherbergern als auch in Lokalen.

Wunderbar, wer früher zu einer Impfung kommen will, muß nur auf die Maßnahmen  pfeifen, so einfach funktioniert es in Kärnten. Ich kann das nur weiter empfehlen.