Impftermine in Kärnten – höhere Gewinnchancen beim Roulette in Velden Teil 2

Obwohl ich mit gar keiner Antwort gerechnet habe, vom Landespressedienst kam doch ein Mail, der Rest hüllte sich wie erwartet in Schweigen.

Ich veröffentliche hier die Antwort, schon alleine aus Fairnessgründen, einiges wird beantwortet, vieles nicht.

Sehr geehrter Herr ……………..

Ganz konkret antworte ich ihnen auf die übrig gebliebenen Impfdosen bzw. das Abarbeiten der Warteliste.

Sehr wohl wurde zu dem von ihnen genannten Termin die Warteliste abgearbeitet. In Klagenfurt gibt es an einem Standort 10 Impfstraßen, in zwei davon blieben Impfdosen im Laufe des Tages übrig, weil Personen ihren Impftermin nicht wahrgenommen haben oder wahrnehmen konnten. Es wurde begonnen, die Warteliste abzuarbeiten.

Konkret heißt das, Menschen auf der Liste wurden telefonisch kontaktiert und für den späten Nachmittag bis Abend zur Impfung eingeladen. Alle sagten zu.

Und dann trat ein, was selbst wir uns bis dahin nicht erwartet haben: trotz Zusage erschien eine Vielzahl der Menschen nicht in diesen 2 von 10 Impfstraßen. Und das zu einem Zeitpunkt, da es zu spät war, weitere Personen zu kontaktieren, um sie noch so kurzfristig zum Impftermin einzuladen. Zumal der Impfstoff, der übrig bleibt, innerhalb von maximal 4 bis 5 Stunden verimpft werden muss!

Die Warteliste war als ein zusätzliches Serviceangebot gedacht, um auch jener Bevölkerungsgruppe Rest-Impfdosen zur Verfügung zu stellen, die gerade dran ist. Wer auf eine Warteliste geht, hat keine Garantie auf eine Impfung, weil ja niemand wissen kann, wie viele Impfstoffe an einem Tag in einer Impfstraße übrig bleiben. Werden Personen nicht kontaktiert, bekommen sie vorrangig einen neuen Impftermin, noch bevor andere Personen zu weiteren Terminen eingeladen werden.

Zu den verschwundenen Impfdosen können wir keine Auskunft geben, die Polizei ermittelt.

Herzliche Grüße

Das Team des Landespressedienstes

Heute gibt es eine neue Presseaussendung des Landespressedienstes:

K- Coronavirus 742: Koordinationsgremium beriet aktuelle Impf-Lage

Klagenfurt (LPD). Der kärntenweite Impffortschritt und der Grüne Pass waren heute, Montag, die vorrangigen Themen im Experten-Koordinationsgremium des Landes.
So seien mehr als 187.000 Dosen der Coronaschutzimpfung bereits verabreicht worden. Zu den Personengruppen, die in den vergangenen Wochen schon eingeladen wurden, kommen ab dieser Woche Schlüsselarbeitskräfte und Personen aus der kritischen Infrastruktur, Landes-, Bundes- und Gemeindebedienstete sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren. Einladungen erhalten diese Woche jene, die sich bis 25. April vorgemerkt haben. Geimpft werden sollen in dieser Woche auch alle Personen, die am vergangenen Wochenende auf einer Warteliste keine Impfung erhalten haben. Ebenfalls in Vorbereitung ist die Impfung im Gastronomie- und Tourismusbereich. Die allgemeine Altersgruppe betreffend konnten bereits Über-61-Jährige, die eine Impfung möchten, zu einem Termin eingeladen werden. Trotz höchster Qualität ständig optimiert werden zudem die Impfstraßen des Roten Kreuzes. So wurde ein neues Kontrollsystem eingeführt, das eine noch genauere Dokumentation des verwendeten Impfstoffs möglich macht. Künftig gibt es in jeder Impfstelle eine verantwortliche Sanitäterin oder Sanitäter, die bzw. der die Aufbereitung und Handhabung der Impfdosen kontrolliert, und die Impfärztinnen und Impfärzte bestätigen mit ihrer Unterschrift die Übernahme des Impfstoffs. Um bei erwartungsgemäß steigenden Temperaturen auch das Warten vor der Impfstraße angenehmer zu machen, wird es sowohl Sitzgelegenheiten als auch Getränke geben.Zum Grünen Pass war Gerald Schimpf, Leiter des Krisenstabs im Gesundheitsministerium, dem Koordinationsgremium zugeschaltet. Laut aktuellen Informationen soll mit 26. Juni eine EU-weite Verordnung in Kraft treten, die das künftige Reisen innerhalb der Europäischen Union regeln soll. Technisch wird sich der Impfpass aus dem derzeitigen E-Impfpass, dem EMS sowie der Plattform oesterreich-testet.at speisen und einen QR-Code enthalten. Jedem Nationalstaat soll ab dem 26. Juni eine sechswöchige Übergangsfrist zur Implementierung des technischen Systems eingeräumt werden.

Auszüge aus der Ausssendung:

Einladungen erhalten diese Woche jene, die sich bis 25. April vorgemerkt haben

.Bedingung erfüllt – Termin: keiner

Geimpft werden sollen in dieser Woche auch alle Personen, die am vergangenen Wochenende auf einer Warteliste keine Impfung erhalten haben.

.Bedingung erfüllt, bereits 2 mal auf der Warteliste – Termin: keiner

Die allgemeine Altersgruppe betreffend konnten bereits Über-61-Jährige, die eine Impfung möchten, zu einem Termin eingeladen werden.

Bedingung erfüllt, ich bin 67 – Termin: keiner

Von den mir bekannten 5 Personen, die am vergangenen Wochenende auf der Warteliste standen, haben drei einen Termin für die Impfung bekommen, 2 noch keinen. Da dürfte das Experten-Koordinationsgremium des Landes den Landespressedienst nicht so ganz korrekt informiert haben,  angelehnt an die Kurzschen Pressetermine – Wunschdenken und Ankündigungen ohne realem Hintergrund.

Dankbar bin ich allerdings, daß meine Frau einen Impftermin erhalten hat, auch meiner Schwiegermutter, die zwar noch alleine lebt aber der Pflege bedarf, ist ein Stein vom Herzen gefallen.

 

Nachtrag:

Nachdem ich gehört habe warum gestern die Impfanmelung mit den TANs zusammengebrochen ist, es konnten sich nun auch Landesbedienstete zur Covid 19 Impfung anmelden?

Dazu die Impfprioritäten in der Phase 2:

Phase 2
Beginn der Impfungen im niedergelassenen Bereich und lokalen Impfstellen. Die Priorisierung in Phase 2 erfolgt nach Alter und gesundheitlichen Risiken, beginnend mit der Gruppe der älteren Personen und Personen mit hohen gesundheitlichen Risiken, sowie Ansteckungsrisiko.

Vorausgesetzt, dass allen Personen über 65 Jahren zeitnah eine Impfung angeboten wird, können folgende Personengruppen parallel geimpft werden:

• Enge Kontaktpersonen von Schwangeren wegen des potentiell schweren Krankheitsverlaufes bei Schwangeren
• Personal im Gesundheitsbereich der Kategorie III und IV
• Personal in Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderbetreuungseinrichtungen
• Ausgewählte Beschäftigte mit direktem Personenkontakt und erhöhtem Ansteckungsrisiko insbesondere in Polizei, Strafvollzug, Bundesheer

Von Landesbediensteten steht da nichts Herr Landeshauptmann, aber ganz abgesehen davon wurde nicht allen Personen über 65 zeitnah eine Impfung angeboten.

So läuft das mit der Impfpriorisierung in Kärnten unter einem sozialdemokratischen Landeshauptmann!

 

Nachtrag 28.4. 2021

Heute bekam ich wieder eine “ Einladung“ zur Impfung,  ich habe mich ziemlich lustlos eingeloggt und ich hatte recht, es wäre  wieder nur eine Eintragung auf die Warteliste gewesen. Ich habe darauf verzichtet, zweimal warten ist genug.

Wie war die Presseaussendung des Landes:

Geimpft werden sollen in dieser Woche auch alle Personen, die am vergangenen Wochenende auf einer Warteliste keine Impfung erhalten haben.

Das Anschober Chaos feiert auch in Kärnten fröhliche Urstände.

 

UM VORHANDENE KOMMENTARE ZU LESEN KLICKE AUF DEN TITEL DIESES BEITRAGS!

 

 

 

 

 

 

Impftermine in Kärnten – höhere Gewinnchancen beim Roulette in Velden

Heute hat die Chaostruppe des Landesimpfgremiums bei mir zum 2. Mal zugeschlagen, wieder Impfwarteliste, wieder kein Anruf,  das ist mir zu blöd geworden, auf die Impfwarteliste setze ich mich nicht mehr , einigen meiner Freunde ging es ebenso.  Ich nehme an,  die maßgeblichen Herren und Damen warten auf Astra Zeneca, von dem wird genügend übrigbleiben für Hinz und Kunz, Was mich persönlich betrifft, dieses Vakzin können sie gerne an Alle verimpfen die sich darum reissen, glaube aber, die Nachfrage wird sich in engen Grenzen halten.

Hauptsache, die Landesregierung kann stolzgeschwellt vor die  Presse treten und verkünden daß sie die Impfung allen die das möchten angeboten haben, aber leider wurde sie von Teilen der Bevölkerung nicht angenommen, das sei sehr bedauerlich.

Dieses Wochenende hat das Spiel auch mit meiner Frau begonnen, ebenfalls auf der Warteliste, ebenfalls kein  Anruf.  Meine Frau pflegt ihre 90 jährige Mutter,  so einen Fall, wie Heimpflege, haben  diese  Meister ihres Fachs bei der Grundanmeldung gar nicht vorgesehen,  mit solchen Marginalien kann sich das Kärntner Impfgremium natürlich nicht abgeben.  Ich wollte, falls ich früher dran gekommen wäre, meine Impfdosis eben aus diesem Grund meiner Frau überlassen, befürchte aber, nach meiner bisherigen Erfahrung, daß das ohnehin nicht möglich gewesen wäre: „ Gibt’s nicht, machen wir nicht, ist nicht vorgesehen !“   Und was in der Bürokratie nicht vorgesehen ist, wird ein Beamter auf keinen Fall zulassen.

Sollte Gerd Kurath, der Leiter des Landespressedienstes am Montag wieder vor die Medien treten falls Impfdosen übrig geblieben sind, und behaupten, die Wartelisten wurden abgearbeitet, ist das nichts weniger als gelogen.  Vorigen Montag hat er auch dasselbe behauptet und das angeblich mit einer gründlichen Recherche unterlegt.  Ich nehme an, dafür wird ihm neben seinem Vollzeitjob ( ?)  als Landespressedienst Leiter und seiner Tätigkeit als selbstständigem PR Berater nicht gar so viel  Zeit übrig geblieben sein.  Dieses Wochenende kenne ich fünf Personen aus meinem näheren Bekanntenkreis, die ebenfalls auf der Warteliste standen und  nicht kontaktiert wurden.  Es ist natürlich aber auch möglich, daß gerade diese Fünf die Ausnahme bilden, es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich einem gewöhnlichen Betrachter entziehen.

In einer Impfstraße in Villach fehlen seit Februar insgesamt 175 Impfdosen.

Es geht laut aktuellen Aufzeichnungen jetzt um 35 Impfdosen, seit Februar wurden am gleichen Standort 175 Dosen als fehlend gemeldet.  Drei Impfkoordinatoren brauchen drei Monate um festzustellen, daß ständig Impfdosen verschwinden  und dieselbe Zeit um Anzeige zu erstatten, besser können sie die völlige Nichteignung für diese Funktion gar nicht darstellen.

Übrig gebliebener Impfstoff  voriges Wochenende bei  zwei Impfstraßen in Klagenfurt und Spittal, insgesamt 350 Impfdosen.

Angeblich wurde die Warteliste abgearbeitet, was aber schlicht weg gelogen ist. Ich persönlich kenne zwei, die an diesem Samstag von Klagenfurt garantiert nicht angerufen wurden, obwohl sie auf der Warteliste standen. Weitere zwei Personen hat Kärnten heute aufgedeckt, wie hoch die Dunkelziffer ist kann man sich lebhaft vorstellen. Durch dieses System der  völligen Intransparenz ist es natürlich sehr leicht in alle möglichen Richtungen zu tricksen.

Anscheinend hat die Impflogistik diesmal Beate Prettner übernommen, deren Leistung als Gesundheitsreferentin des Landes Kärnten bisher auf Bettenabbau beschränkt war, genannt hat sie das allerdings Systemoptimierung. Wie viele Intensivbetten während Ihrer politischen Zuständigkeit abgebaut wurden konnte ich leider nicht recherchieren, das Netz gibt dazu nichts her.

Hätte die Teststrategie  Prettner ausgearbeitet statt Landesrat Fellner, würde da heute noch nichts klappen.  Es gibt zwar so etwas wie einen Impfkoordinator des  Landes namens Ulrich Radda der die   Verimpfung auf Schiene bringen soll,  wenn man die  bisher angeführten Punkte ansieht, hat dieser aber die Kontrolle völlig verloren, falls er sie je hatte. Das wundert aber nicht, wenn man betrachtet in wie vielen Funktionen er tätig ist.  Dr. Radda dürfte einen 25 Stunden Tag haben ( mit einer Überstunde ), er ist so ganz nebenbei noch Regionalleiter des Medizinischen Dienstes der ÖGK Kärnten und Stellvertretender Ärztlicher Leiter der Pulmonalen Rehabilitation in Althofen.  Covid 19 Impfungen führt er ebenfalls noch persönlich durch ( Quelle: Mein Bezirk ) wie es da möglich ist, überall die ärztliche Sorgfaltspflicht zu beachten würde mich wirklich interessieren.

Da gibt es dann noch eine Frau Mag. MPH namens Veronika Burger, sehr für die Impfkoordination zuständig und sehr unbekannt.  Verbunden mit diesem postgradualen Studienlehrgang (MPH)  ist  eigentlich  der Erwerb von umfassenden Wissensgrundlagen und fachlichen Qualifikationen für Führungsaufgaben und Leitungsfunktionen im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt  Prävention .  Von Führung und Leitung ist aber für den leidgeplagten impfwilligen Kärntner wenig zu bemerken.

Und nicht zuletzt einen sogenannten Corona-Koordinator  Mag. Günther Wurzer,  Abteilungsleiter im Amt der Kärntner Landesregierung,  was der koordiniert ist der Öffentlichkeit auch nicht bekannt, aber für alle gilt:  „Zu viele Köche verderben den Brei!“

Verantwortlich ist aber letztendlich immer Beate Prettner , bedingt durch ihre Funktion als Gesundheitsreferentin.   Es stimmt einfach gar nichts, laut Impfwarteliste ist für mich die Halle 3 zuständig, im Plan des Landes Kärnten ist aber die Halle 3 für Folgeimpfungen und die Halle 4 für Erstimpfungen zuständig. Alle genannten Personen sind anscheinend maßlos überfordert.

An eines hat diese geniale Impfkommission auch nicht gedacht, etwas, das jedem Bürolehrling im ersten Lehrjahr aufgefallen wäre: Es gibt keine Mailadresse, keine Telefonnummer bei der man seinen Impftermin absagen kann.  Daß bei dieser Masse an Personen es immer einige geben wird, die aus Krankheits- oder sonstigen Gründen den Impftermin nicht wahrnehmen können, wurde schlichtweg ignoriert. Man könnte dadurch die terminisierten Impfungen und die Warteliste besser organisieren, es gäbe weniger Leerlauf.

Das Ganze so zu programmieren, daß es von einigen Idioten, die es leider immer gibt, nicht für andere Anliegen mißbraucht und überlastet werden kann, wäre das geringste Problem, es ist aber diesen „Experten“ gar nicht eingefallen.

Auf alle Fälle lasse ich mich von einer solchen Kärntner Impfkommission nicht mehr verarschen, und werde auf weitere Wartelisteneinträge verzichten. Besser keine Impfung als ständiger wochenlanger Ärger. Entweder bekomme ich einen Fixtermin, und das, wie bisher, mit Biontech Pfizer, oder ich muß eben länger warten oder lasse mich im angrenzenden Ausland gegen Gebühr impfen, die werden ohnehin früher mit der Impfung durch sein als Österreich.

Übrigens, Freunde von mir haben einen Fixtermin bekommen, sind aber jünger und gehören keiner sogenannten systemrelevanten oder Hochrisiko Gruppe an.  Anscheinend veranstalten die zuständigen Damen und Herren, angeführt vom Impfkoordinator, eine fröhliche Lotterie, verprellen dadurch aber Impfwillige.

Es ist aber egal in welchen Bundesland man lebt, es ist überall das gleiche, ich bezeichne es mal als Impfkorruption.  In Wien werden die Philharmoniker geimpft und Stadtrat Hacker behauptet trotzdem für Krebskranke keine Impfdosen zu haben.  Wie das Rote  Kreuz in Vorarlberg die Impfung durchgeführt hat ist ja hinlänglich bekannt, statt der Ältesten, wurden Verwandte, Freunde und Bekannte geimpft.

Ich wollte immer und will mich noch impfen lassen, aber nicht unter solchen Umständen, ständig die Karotte vor der Nase, bevor sie dann weggezogen wird, das können sie sogar mit einem Esel nur eine gewisse Zeit machen.  Was das Land Kärnten da auf die Beine gestellt hat ist nichts als Chaos und Unvermögen.

Noch etwas zum grünen Impfpass. Der soll jetzt laut Bundeskanzler Kurz schon am 19 Mai kommen und das Gesundheitsministerium arbeitet daran. Das wird wohl der Witz des Jahres, ein Ministerium das von Anfang der Pandemie bis jetzt ausschließlich Müll produziert hat arbeitet an solch einer heiklen Softwarelösung.  Die sollen in 3 bis 4 Wochen eine funktionierende App mit QR Code programmieren, massentauglich und unter Einbeziehung des Datenschutzes,  da wünsche ich dem Kanzler gutes Gelingen.

Es gibt noch nicht einmal einen tauglichen Entwurf für eine Novelle des  Covid 19 Maßnahmengesetzes, auch der Punkt Diskriminierung ist nicht geklärt, es gibt noch immer wesentlich mehr Impfwillige als Impfdosen vorhanden sind. Wie gesagt, vorläufig der Witz des Jahres!

 

Gesendet habe ich diesen Link an:

Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser

Philip Kucher, Abgeordneter zum Nationalrat, SPÖ Kärnten

Landespressedienst Leiter  Gerd Kurath

Dr. Ulrich Radda

FPÖ Kärnten

SPÖ Kärnten

ÖVP Kärnten

Mag. Veronika Burger

Mag. Günther Wurzer

Antworten erwarte ich keine, ich glaube nicht einmal daß das alle lesen.

 

UM VORHANDENE KOMMENTARE ZU LESEN KLICKE AUF DEN TITEL DIESES BEITRAGS!

 

 

In Memoriam Anschober – Österreich kann hoffen !

Als die „ Erkrankung“ von Rudolf Anschober andauerte und keinerlei Informationen nach aussen getragen wurden, habe ich von vielen gehört, eigentlich tut Anschober uns leid.

Ich kann das nicht mitempfinden,  er hat stur nicht nur am Sessel geklebt, er war regelrecht angeschweißt, und war trotz schon vorangegangener Gesundheitsprobleme nicht bereit, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Und jemand, der seine Situation selbst verschuldet hat,  kann ich nicht bedauern.

Die heutige letzte Pressekonferenz hat es nur wieder bestätigt, gelernt hat er in den eineinhalb Wochen nichts, von Selbstreflexikon keine Spur. Er hat denselben Sermon wie vorangegangen wiederholt, hat sich selbst beweihräuchert was er alles geschafft hat, hat seinen Stab gelobt, ebenso das Ministerium, also alle diejenigen die das gegenwärtige Chaos verursacht haben.

Es mag sein, daß er persönlich ein angenehmer Mensch ist, dazu kenne ich ihn zu wenig,  ich kann ihn nur in seiner Ministertätigkeit beurteilen und da hat er leider völlig versagt. Und diese Funktion ist es die für alle Österreicher relevant und wichtig ist, die grösste Pandemie seit der spanischen Grippe erfordert einen Macher, einen Gesundheitsminister mit  Ideen und Durchsetzungsvermögen und das alles war er einfach nicht.

Ich beglückwünsche ihn zu diesem  Schritt, der leider viel zu spät erfolgte, er hätte sich selber einiges erspart, und wünsche ihm alles Gute.

Die Hoffnung für Österreich, wie im Titel geschrieben bestand  in der Person von Stefan Wallner, ehemaliger Grünen Generalsekretär und Kogler Intimus,  einer  wenigen die den Türkisen Paroli bieten könnte. Dieses Gerücht wurde leider sofort wieder dementiert, nachdem Kurz anscheinend in Ohnmacht gefallen ist.  Warten wir einmal ab wie es mit Wolfgang  Mückstein aussieht, einem Allgemeinmediziner aus Wien, der zwar den medizinischen Background mitbringt, von dessen Mangerfähigkeiten aber nichts bekannt ist. Aber er ist der Hausarzt von Alexander van der Bellen und wie man die Grünen kennt, reicht das als Qualifikation vollkommen aus.

 

UM VORHANDENE KOMMENTARE ZU LESEN KLICKE AUF DEN TITEL DIESES BEITRAGS!

Der Comeback Plan oder die Ankündigung der Planung eines Plans

Die großartige Verkündung eines Comeback Plans bei der Pressekonferenz am Montag war, was Neuigkeiten betrifft wieder einmal nichts mehr als ein Rohrkrepierer. Beinahe wortgleich nachzulesen im Regierungsübereinkommen und das ist immerhin eineinhalb Jahre alt.

Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann gründet man einen Arbeitskreis, nach der Klima Taskforce und der Kindeswohlkommission wird nun eben von der Regierung ein Arbeitskreis gebildet um das Land aus dem wirtschaftlichen Coronatief zu holen. Es gibt nur leider nicht nur nichts Substanzielles zu dem Thema, und es wird wahrscheinlich Wochen dauern und Dutzende von Gesprächen erfordern um erst einmal den Namen dieses Arbeitskreises festzulegen.

Aufgetreten sind bei der Pressekonferenz  ein Finanzminister, der so seine Probleme mit dem Rechnen hat, auch bei den Nullen ist er nicht ganz sattelfest, wo immer die auch sitzen. Blüml will einen Turbo zünden, aber was nützt der, wenn er in einen Trabi eingebaut ist, Rennen wird man damit keine gewinnen.  Auch für die für Österreich bestimmten 3  Milliarden aus dem EU Aufbaufonds, der Ende April ausläuft will Blüml erst einen Plan ausarbeiten, wie er das in der kurzen Zeit noch schaffen will, hat er nicht gesagt. Aber Blüml wörtlich: “ Wir werden jeden Euro aus diesem Fördertopf abholen!“  Die Österreicher kennen das schon von den Impfdosen, wie die abgeholt wurden ist ja allgemein bekannt.

Ein Arbeitsminister, nebenbei  Anhänger  neoliberaler Politik, zwar ein ausgewiesener Fachmann, der aber eben aufgrund seiner Ideologie sein Heil darin sieht, Arbeitslose und Notstandhilfen zu kürzen um die Menschen wieder in die Arbeit zu treiben.  Wo diese Arbeit finden sollen, wenn grosse Teile der Wirtschaft  sich noch immer in einem Lockdown befinden, das hat er uns nicht verraten. Sein Zitat des WIFO Chefs Christoph Badelt der  die Corona-Pandemie als die Mutter aller Rezessionen bezeichnet, ist da auch nicht sonderlich hilfreich.

Dann war da noch die dritte der heiligen drei Könige, endlich wurde ein König durch eine Königin ersetzt, das alleine müsste den Medien ja schon eine Schlagzeile wert sein, sonst gab es über diese Pressekonferenz ja kaum etwas  zu schreiben.  Fraglich ist nur was diese Ministerin bei einem Wirtschafts Comeback Plan überhaupt in dieser Runde verloren hat, muß Frau Gewessler ja im Duden nachschlagen wenn ihr das Wort Privatwirtschaft einmal unterkommen sollte.  Typisch für einen grünen Karriereplan, Kreissaal, Hörsaal, Plenarsaal !

Eine grüne Ministerin die sich bisher nur durch massive Steuererhöhungen im KFZ Bereich hervorgetan hat und das unter dem Mäntelchen der sogenannten „ ökosozialen Steuerreform“ Daß sie damit die Wirtschaft ruiniert, speziell die Klein und Mittelbetriebe und wir in Österreich ohnehin Eu weit schon die höchsten KFZ Steuern haben und die Nova überhaupt einzigartig ist,  ist der Dame völlig gleichgültig.

Daß sie bei dieser Pressekonferenz von ökologischen und co2 neutralem Stahl gesprochen hat, läßt aber aufhorchen, anscheinend will sie bei der VÖEST Alpine auch noch hineinregieren  und die Erfolgsbilanz dieses österreichischen Aushängebetriebes durch weitere unsinnige Verordnungen aushebeln. Weltweit ist schmutziger Billigstahl aus China auf dem Markt, da kann sie natürlich nichts machen, die Importregelung obliegt ja der EU und Brüssel ist für die Grünen heiliger Boden.  Positiv ist aber, daß es nicht einmal  eine Grüne schafft, die VÖEST zu  ruinieren. Es werden aber auch da in Österreich Arbeitsplätze verloren gehen, wenn sich diese Ministerin durchsetzen kann, der Standort wird eben abgebaut und in Länder verlegt, in denen keine durchgeknallten ÖKO Tussies  die Produktion erschweren.

Was also hat eine Ministerin, die bisher nur Arbeitsplätze gefährdet, bei einer solchen Pressekonferenz verloren.

Wahrscheinlich wird diese Regierung aber keinen Arbeitskreis sondern gleich eine Gesellschaft ähnlich der COFAG gründen, mit gleichem Ziel, die türkisen haben ja noch viele hervorragende Fachleute wie den Herrn Schmid, die es unbedingt unterzubringen gilt.

Den Namen dafür hätte ich schon, die  GezVuSaspGb, die Gesellschaft zur Verteilung unserer Steuergelder an spendenwillige Grossbetriebe.

 

UM VORHANDENE KOMMENTARE ZU LESEN KLICKE AUF DEN TITEL DIESES BEITRAGS!

Massive Bedenken bei den „Wohnzimmertests“ , Verunreinigung bei Testäbchen, Astra Zeneca weiter für Österreicher?

Was ist eigentlich mit diesem Gesundheitsminister los, will er die Österreicher vorsätzlich gefährden? Wie jetzt herauskam, hat Anschober durch eine Gesetzesänderung die AGES, die eigentlich dafür zuständig wäre,  von der Kontrolle und Freigabe der aus China eingekauften Gratis und Wohnzimmertests ausgeschlossen.

In Deutschland und zwar in Leipzig gab es bei Untersuchungen bereits Ergebnisse, wo eine ganze Charge massive Verunreinigungen aufwies und  auch der Verdacht auf parasitäre Verunreinigungen besteht. In Österreich weiß das niemand, weil unser Gesundheitsminister Kontrollen für gar nicht notwendig erachtet und diese der AGES sogar untersagt hat.

Daß Rückstände vom Sterilisationsmittel Ethylenoxid in den Teststäbchen, von dem in Facebookforen  so viel zu lesen ist, und das  laut Gefahrstoffinformationssystem als krebserregend gilt, noch vorhanden sind, ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auszuschließen, also Fake.  Kontrolliert hat das in Österreich aber auch niemand.

Bei PCR Tests werden WHO Vorgaben nicht einmal ansatzweise erfüllt, ärztliche Diagnosen, wozu, brauchen wir nicht, dafür haben wir Hilfstelefonisten und unseren Volksschullehrer.  Diesbezügliche Erkenntnisse des Verwaltungsgerichtshofs werden von Anschober nicht einmal ignoriert.  Daß auch die Zahlen der AGES, auf die sich Anschober  immer beruft, völlig falsch sind ist zwar schon länger bekannt, hat aber nun Walter Hasibeder, der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin bestätigt. „Die Zahlen stimmen hinten und vorne nicht!“ Es selber sieht nicht einmal mehr hin auf dieses AGES Dashboard, eben weil die Zahlen so falsch sind.

Die Leiterin des NIG, Ursula Wiedermann-Schmidt, sprach sich am Abend in der „ZiB2“ gegen einen Impfstopp in Österreich aus. Dieselbe Dame sitzt aber ebenfalls in der deutschen Impfkommission, und die hat ja bekanntlich erneut Einschränkungen bei der Verimpfung  von Astra Zeneca beschlossen.  Eine sogenannte Expertin ist einmal dafür und einmal dagegen, das bestätigt meine Meinung, über die ich ja schon geschrieben habe, daß die Entscheidung in Österreich eine rein Politische ist und nicht nach bestem Wissen und Gewissen erfolgte. Mögliche Impffolgen bei den Deutschen Bürgern sind also gefährlich und nicht auszuschließen, bei den Österreichern ist das nicht so. Wichtig ist einzig unser Impfplan, der muß eingehalten werden, und wenn es mit einer Kochsalzlösung erfolgt. Die wäre wenigstens nicht gefährlich.

Es gibt da nur eines, die sofortige Entfernung  Wiedermanns Schmidts aus dem nationalen Impfgremium.

Es kommt aber ständig wieder auf dasselbe hinaus, der Fisch fängt immer am Kopf zu stinken an, und wir haben leider einen unfähigen Gesundheitsminister ohne jede Führungseigenschaft und Durchsetzungsvermögen.  Ein Rücktritt von ihm alleine würde aber nicht reichen, wenn man  die vielen gesetzwidrigen und teilweise völlig idiotischen Verordnungen aus dem Ministerium  in Betracht zieht. Das stammt nicht von ihm alleine, er unterschreibt nur in seiner Ahnungslosigkeit alles, das ganze Beraterteam gehört weg. Jeder „normale“ Staatsbürger würde wegen dieser groben Fahrlässigkeiten mehrfach verurteilt werden, das gilt aber nicht für die handelnden Personen, die haben nichts zu befürchten, weil sie für nichts die Verantwortung übernehmen, noch schlimmer, sie sind noch immer im Amt.  Wir brauchen einen Gesundheitsminister mit  Können mit Empathie und vor allem mit Durchsetzungsvermögen.  Einen Gesundheitsminister, der nicht nur den Landeshauptleuten abseits von politischen Befindlichkeiten den Ton vorgibt, sondern auch den Beamten im Ministerium einmal vor Augen führt, daß sie den Bürgern zu dienen haben, und nicht am Fließband dumme und dümmste Verordnungsentwürfe einbringen.  Wir alle haben schon seit einem Jahr darunter zu leiden , daß  wir von dieser Regierung ohne rechtliche Grundlage und mit fadenscheinigen Begründungen nach Belieben ein- und ausgesperrt werden. Dabei wird noch erwartet, daß wir das ohne Murren hinnehmen und jede verordnete  Dummheit auf Punkt und Beistrich befolgen.

 

UM VORHANDENE KOMMENTARE ZU LESEN KLICKE AUF DEN TITEL DIESES BEITRAGS!