Die SPÖ hat fertig

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Die spö ( eine solche Partei kann man nur mehr klein schreiben ) ist in diesem Zustand weder wählbar  noch regierungsfähig und hat es geschafft Unfähigkeit auf einen Peak zu treiben, den niemand jemals für möglich gehalten hat.

Diese völlig mißglückte Wahl ist aber nur der Abschluss eines schon vor Jahren begonnenen Niedergangs, in denen sich die spö immer mehr von ihren Wählerschichten und der breiten Mehrheit entfernt hat. Geschuldet einer Funktionärsriege die hauptsächlich aus Wiener Apparatschicks besteht, ausschließlich ihrer Macht und ihren Pöstchen verbunden, mit einer Politik die niemand, der auch nur halbwegs bei Sinnen ist, mehr versteht.

Fangen wir gleich bei Ludwig an. Eines hat er mit allen Wiener Bürgermeistern der Vergangenheit gemeinsam, die haben sich schon immer für etwas Besonderes gehalten, nur aus dem Grund weil sie diesem Wasserkopf  Wien vorstehen,  aber die Arroganz und Überheblichkeit eines Ludwig ist sogar hier eine Ausnahme.

Der hält sich für so eine Art göttliches Wesen, in seinen einsamen Entscheidungen völlig unfehlbar,  jede leise Kritik ist Majestätsbeleidigung.  Er entscheidet was für Österreich gut ist, er entscheidet welche Politik für ganz Österreich gemacht wird ( glaubt er ). Vielleicht sollte ihm einmal jemand sagen, daß seine Macht an den Ortstafeln von Wien endet, ich glaube aber nützen wird’s nicht.

Während die Bundespartei unter Rendi Wagner pausenlos moniert, daß die Regierung nichts gegen die Teuerung unternimmt, was ja stimmt, verteuert dieser Herr in Wien so ziemlich alles was einer Gemeinde nur möglich ist, Strom, Mieten, Gebühren, Gas, Parken, da habe ich sicher noch einiges vergessen.

Allein der Skandal  der Wien Energie zeigt ja wie die Genossen wirtschaften.  Ludwig war nicht verärgert über die beispiellose Unfähigkeit seiner Manager, sondern nur weil dieser Skandal an die Öffentlichkeit geraten ist. Dieser skurrile Auftritt eines Vorstandes, in dem er alle Österreicher zu Idioten erklärt hat, die das ganze als Spekulation bezeichnet haben, bleibt wohl noch lange in Erinnerung. Was Spekulation (= die mit einem Risiko behaftete Ausnutzung von Kurs-, Zins- oder Preisunterschieden innerhalb eines bestimmten Zeitraums zum Zwecke der Gewinnmitnahme) ist und was nicht, bestimmt die Wiener spö mit Herrn Ludwig, basta.

Der Niedergang der spö begann aber schon unter einem Herrn Vranitkzy.  Ja das ist dieser Herr der uns in die EU gelogen hat und auch der Urheber dieser sogenannten Vranitzky Doktrin, die wohl so ziemlich das Dümmste war, was je einem Funktionär eingefallen ist.  Der spö hat diese über Jahrzehnte geschadet , weil dadurch ihr Verhandlungsspielraum bei Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP nicht nur eingeschränkt sondern gar nicht vorhanden war.  Ich habe den Eindruck, daß das Festhalten an dieser Doktrin gar nicht so ungewollt war, hatte doch die spö immer die Ausrede, wir wollten ja, aber leider war das mit der ÖVP nicht möglich. Unter Vranitzky begann auch der Umbau in eine Funktionärspartei.

Die folgenden sozialdemokratischen Bundeskanzler haben das fröhlich fortgesetzt. Wichtig war es nur den Machtapparat zu erhalten, daß die Wählerschaft abnahm und auch die Anzahl der eingeschriebenen Genossen immer weniger wurde, wurde entweder nicht bemerkt oder billigend zur Kenntnis genommen,  es ging nur mehr darum die gut dotierten Funktionärsposten zu be- und erhalten. Ich kann mich erinnern, als ich noch dieser Partei angehörte, daß es bei Nationalratswahlen ein sogenanntes Bundeserfordernis gab, was nichts anderes hieß, als daß, in meinem Fall als Kärntner mit Kärntner Wahlstimmen Wiener Apparatschicks in gut dotierte Funktionen gehievt wurden.

Dazu kam, daß alles was die EU beschlossen hat ohne Wenn und Aber von der spö abgenickt wurde, wichtig war das Schulterklopfen in Brüssel, was die Bevölkerung wollte, war nebensächlich. Die Schleimspur, die die sozialdemokratischen Bundeskanzler nach Brüssel gezogen haben, insbesondere ein Her Faymann, ( Merkel: Er kommt mit keiner Meinung und geht mit meiner ) ist heute noch deutlich sichtbar. Man sieht es ja an der Reaktion der üblichen Verdächtigen zu einem alten Interview von Babler indem er berechtigt Kritik an der EU anmerkt, das ist von den Genossen nicht gewollt. Eines hat diese spö mit der EU gemeinsam, beide sind in sich nicht mehr reformfähig.

Aber kommen wir zum Zustand er heutigen spö. Warum hat ausschließlich Frau Grubesa die Stimmen nachgezählt, die Wahlkommission bestand ja angeblich aus 19 Personen, wo waren die?

Wieso kamen die Säcke mit den Wahlzetteln von Linz ohne jede Kontrolle nach Wien? Wie kann es ein, daß jetzt jeder der beiden Kandidaten eine Stimmer mehr hat obwohl eine weiter ungültige „gefunden“ wurde.  Wenn es stimmt, daß jetzt Herr Babler zum Vorsitzenden gewählt wurde, zeigt das ganz deutlich was die Funktionärsriege von der Basis hält.  Deren Entscheidung ist diesen Apparatschicks schlichtweg wurscht, vor allem weil diese Votum jetzt passt. Oder passend gemacht wurde, es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Die Quotenfrauen in der spö können nun zufrieden sein, eine Frau Sprinkler Falschlunger, ihres Zeichens Parteichefin in Vorarlberg, wo die spö unter der Wahrnehmungsgrenze dahindümpelt, oder die Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner, die nach der Wahl sagte, nun muß er ( Doskozil ) liefern.  Was hat denn diese Dame schon geliefert, ausser das ganz Österreich mitbekommen hat, daß sie Karikaturen nicht versteht. Die Forderungen in Bezug auf Frauenrechte, die sie dauernd gebetsmühlenartig wiederholt, sind nichts als heisse Luft. Jahrzehnte war die spö in Regierungsverantwortung, was haben sie da in Bezug auf Frauenrechte gemacht, nichts, ausser einer Johanna Dohnal, die aber nichts mit den heutigen weiblichen Schreihälsen in der Partei gemein hat und sich mit all ihrer Kraft für Frauen eingesetzt hat, wenigstens im Rahmen des möglichen.

Noch irgendso ein Herr hat  da nach der Wahl sich bemüßigt gefühlt eine Rede zu halten, den Namen habe ich vergessen, ist auch nicht so wichtig, der davon geschwafelt hat, daß es in Österreich 900 000, in Worten neunhunderttausend, Personen geben soll die sich der LGBTQ Gemeinde zugehörig fühlen.

Woher er diese Zahlen hat hat er nicht bekannt gegeben. Aber ich habe es satt, die ganze Zeit von Diskriminierung dieser Gruppe zu hören, ich habe es satt, daß in jedem Fernsehstück der Quotenschwule und die Quotenlesbe vorhanden sein muß, ich habe es satt, daß diese sich bei jeder Gelegenheit hervorheben als gäbe es keine anderen Probleme,  und ich habe es satt, daß in der spö nur mehr darüber geredet wird und mit mir hat es der grösste Teil der Österreicher satt.  Es gibt per Definition 60 anerkannte Geschlechter, vielleicht sind es mittlerweile schon ein paar mehr, wurscht, biologisch gibt es Mann und Frau und aus.

Es wäre aber Doskozil auch nicht viel besser gewesen, er will, ( wollte ) zwar regieren, aber nicht mit der FPÖ nicht mit der ÖVP, sondern mit einer sogenannten Ampel. Diese beiden Parteien sind pfui, er hat aber keine Berührungsängste mit einer neoliberalen Partei wie den NEOS, die das amerikanische System verherrlichen. Na und mit den Grünen, jeder der eine Frau Gewessler noch 5 Jahre im Amt behalten will, die es dann wirklich schafft die gesamte Wirtschaft in Österreich umzubringen und den noch vorhandenen Mittelstand völlig zu verarmen, der hat in einer Spitzenfunktion nichts verloren.

Die Grünen haben ja frei nach Marx und Engels die Parole ausgegeben, Wahnsinnige aller Länder vereinigt Euch, das dürften aber nicht alle gehört haben, den ein nicht so kleiner Teil ist trotzdem bei der spö gelandet.

Diese Partei hat mit der Masse der Bevölkerung nichts mehr gemein, der Genderwahn, die krampfhafte Minderheitenpolitik, der grenzenlose Zugang zu einer irrsinnigen Asylpolitik, unter völliger Mißachtung dessen,  was die Bevölkerung wirklich bewegt, so eine Partei ist nicht mehr wählbar.

Die einzige Möglichkeit dies zu ändern ist in einer kräftigen Ohrfeige bei den nächsten Wahlen, so kräftig, daß sie weit unter 20 % fällt, nur so kann sich diese Partei wieder erneuern.

Das beste Beispiel, daß sogar ein Minus von 9 % nicht ausreicht ist Kärnten. Kaiser hat zwar nach der Wahl gesagt, er hat begriffen, diese Aussage war aber nur heisse Luft. Der Postenschacher geht aber munter weiter, Kaisers Bürochef  Leo Murer geht im Sommer in Pension, anscheinend reicht aber diese karge Pension nicht aus, deshalb wird er zum KABEG Aufsichtsratschef bis 2028 bestimmt.  Was hat Kaiser begriffen und mit welcher Vehemenz hat er den Vorwurf von Köfer bezüglich Postenschacher bestritten, vor und nach der Wahl.

Wie schon gesagt, nicht reformfähig.

Nachtrag:

Ich habe die Statements von Wolfgang Katzian und der Arbeiterkammer vergessen.

Katzian hat bei seiner Rede nach der Wahl hauptsächlich davon geschwafelt, daß er, welch grosse Ehre, zum Präsidenten des Europäischen Gewerkschaftsbundes gewählt wurde. Schön für ihn, wieder eine bezahlte Funktion mehr, die aber den österreichischen Arbeitnehmern nichts bringt.

Ich bin der Meinung, daß Gewerkschafter im Nationalrat  nichts verloren haben. Jahrzehntelang haben diese bei Abstimmungen im Nationalrat bei allen mitgestimmt ( Klubzwang ) während sie in ihrer Gewerkschaftsfunktion dagegen gewettert haben.  Ein besseres Beispiel für Doppelmoral ist kaum zu finden. Mehr Funktionen, mehr Macht, mehr Kohle, Geld stinkt nicht.

Und da ist ja auch noch die Arbeiterkammer. Dernen neueste skurrile Forderung ist die Abschaffung der Matura. Die spö hat es geschafft, ebenfalls durch jahrelanges Herumdoktern bei den Schulen, speziell durch die neue Mittelschule, das Bildungsniveau immer weiter herab zu setzen. Nach neun Jahren Schule kann ein grosser Teil nicht richtig rechnen und schreiben. Sinnerfassend lesen geht schon gar nicht.

Den Damen und Herren von der Arbeiterkammer ins Stammbuch geschrieben:

So blöd können sie die Österreicher gar nicht halten, daß diese in grösseren Umfang die spö wählen werden. Es zeigt aber deutlich das Niveau dieser Spitzenfunktionäre.

 

 

 

 

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