Die neuen EU Sonnenkönige

Aufrufe: 159

Der Platz an dem jetzt die EU und die Regierungschefs Europas zusammentreffen, ist symptomatisch für deren Selbstverständnis. Versailles, das Schloß des Sonnenkönigs, ist gerade gut genug, für diese Kaste aus Opportunisten, denen nichts heilig ist, wenn es ihren eigenen Zielen dient. Eine Kaste aus Hochstaplern, von denen die meisten für ihre Ämter ein paar Nummern zu klein sind

Ein Witz, daß gerade Frankreich durch die französische Revolution im Jahr 1789, die Feudalherrschaft abschaffte. Ludwig XVI., der seinem Selbstverständnis nach über den Menschen stand, konnte sich auf den Adel und die Geistlichen verlassen, die heutigen Politiker auf Banken und Konzerne. Eine weitere Parallele ist, daß der französische König damals vor dem Bankrott stand, wie die EU heute durch maßloses Gelddrucken und den milliardenfachen Ankauf von Ramschanleihen.  Die Revolution ging ja bekanntlich gründlich schief, weil die führenden Köpfe, nicht nur während der Schreckensherrschaft der Jakobiner unter Robespierre,  ebenso als Feudalherren agierten und das normale Volk aussen vor ließen.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, anfangs wirklich ernst gemeint, danach aber zu reinen Schlagworten verkommen, wie auch heute von den EU Bonzen praktiziert.

Diese ganze EU Kamarilla ( = Gruppe  in der unmittelbaren Umgebung eines Herrschers, in diesem Fall der Souverän, also das europäische Volk, die ohne Befugnis oder Verantwortung unkontrollierbaren Einfluss auf diesen ausübt ) mitsamt den Regierungschefs sind nur mehr ein abgehobener Haufen, weit entfernt von jeder Realität und besitzen nicht die Fähigkeit mehr als eine Woche in die Zukunft zu blicken.

Während sie in Schloß Versailles tafeln, daß sich die Tische biegen, wird über weitere Sanktionen gegen Russland gesprochen, Sanktionen die nahezu ausschließlich die normale Bevölkerung treffen, sowohl in Europa als auch in Russland. Raketenhafter Anstieg der Energiepreise, eine nie vorher dagewesene Teuerungswelle, eine Inflation, die sich der 8 % Marke nähert, das spielt alles keine Rolle, Hauptsache, sie können sich als heldenhafte Verteidiger der Demokratie und der Menschenrechte feiern und gegenseitig auf die Schulter klopfen.

Die Wirtschaft stagniert, Betriebe müssen zusperren, die Arbeitslosenzahlen steigen, weil sich niemand dieser selbsternannten Elite auch nur einen Gedanken über die Folgen dieser an Dummheit nicht mehr zu überbietender Entschlüsse macht.

Von diesem französischen Westentaschennapoleon Macron, Präsident eines bis über beide Ohren verschuldeten Frankreichs, kam die Forderung nach einen neuen EU Schuldenfonds. Es ginge  ihm um die ökonomische „Souveränität“ der EU, Fakt ist, er versucht diese selbstverschuldete Krise für seine eigenen Interessen zu nutzen. Nach einem Bericht der französischen Zeitung „Le Monde“ will er nach dem Corona-Aufbaufonds einen ebenfalls über gemeinsame EU-Schulden finanzierten „Resilienzfonds“ ins Leben rufen – nach Möglichkeit schon in Versailles. Wahnsinn,  aber frei nach Juncker, „Wir beschließen etwas,  wenn es dann kein großes Geschrei gibt , weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“  Zahlen müssen es die europäischen Bürger.

Es gibt zwar Widerstand, aber nicht von Kanzler Nehammer, dem neuen Feymann, ( Zitat Merkel: „Er kommt mit keiner Meinung und geht mit meiner“ ) Als braver Jasager darf er dafür im Kreis der Grossen sitzen und sich den einen oder anderen Schulterkopfer abholen. In diesem Hochgefühl der eigenen Wichtigkeit bleibt kein Platz an die Bedürfnisse der österreichischen Bevölkerung zu denken.

Daß ihm die, noch immer verfassungsmäßig verankerte Neutralität , schnurzpiepegal  ist, hat er schon gezeigt. „Die militärische Neutralität wurde uns aufgezwungen von den Sowjet-Kommunisten“ so Nehammer, völlig ignorierend, daß die militärische Neutralität nach Schweizer Muster  eine Idee des amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower war. Kreisky würde sagen: „ Lernen Sie Geschichte, Herr Nehammer.“   Es ist eben immer noch die alte ÖVP von Schüssel, Lipizzaner, Mozartkugeln oder Neutralität brauchen wir nicht mehr, daß sich ein  Andreas Khol, Mitglied der Regierung Schüssel, für einen NATO Beitritt ausspricht, fällt nicht weiter ins Gewicht. Khol ist ein netter älterer Herr, ( 80) dessen beste Zeiten schon lange hinter ihm liegen und dessen Aussagen weder jemand ernst nimmt, noch irgendeinen ausser der Skandalpresse interessiert.  Wenn dann noch  ein ÖVP  (Ge)wehrsprecher  Ofenauer meint, daß  über die Neutralität ernsthaft diskutiert werden muss, ist das ein Problem der ÖVP, mit solchen Leuten wird sie es spielend schaffen unter die 20% Marke zu kommen.

 

Es ist bemerkenswert wie Politiker in Europa jetzt von der Bevölkerung fordern den Gürtel enger zu schnallen, um, wie sie sagen, die Demokratie zu verteidigen, diese Politiker, die auf Kosten eben jener Bevölkerung unverschämt ihre eigenen Säckel füllen.

Allen voran wieder die EU Queen, Kaiserin würde sie lieber hören, van der Leyen, eine Top Verdienerin, der schon lange jeder Bezug zur „normalen“ Bevölkerung  abhanden  gekommen ist. Die Bürger sollen ihre Autos zu Hause lassen, selbst nimmt sie für eine Strecke von 90 km lieber das Flugzeug.

Auch Werner Kogler bläst ins selbe Horn, der Herr Vizekanzler, der sich sein 20 000 Euro Gehalt auch von jenen zahlen läßt, die aus Geldmangel ihre Wohnungen kalt lassen müssen. Noch ein Wort zu seinem Schleimspursager, die Schleimspur, die er und seine Sigi Maurer vor der ÖVP gelegt haben entspricht schon einer grösseren Umweltkatastrophe.

Wie geht es jetzt in Österreich mit der maßlosen Teuerung weiter, ausser ein paar Schlagworten hat man von der Regierung noch nicht viel gehört. Ist ja auch nicht so wichtig wenn Bürger frieren und hungern, die haben kein Verständnis für das grosse Ganze.

Wahrscheinlich gleich wie schon in der Pandemie, die Wirtschaft fordert jetzt schon Förderungen wegen der hohen Energiepreise und den ausbleibenden Lieferungen. Es wird zuerst einmal so etwas wie die COFAG gegründet, mit so einer Gesellschaft werden dann wieder Milliarden an die Wirtschaft ausgeschüttet, an der Bevölkerung vorbei und so intransparent als nur möglich.

Danach wird sich irgendjemand erinnern, vielleicht sogar gefordert von unserer sich hauptsächlich im Tiefschlaf befindlichen Opposition, es gibt da ja auch noch eine Bevölkerung die unter dieser Teuerung leidet. Dann folgen die Schlagworte, bürgernah und Soforthilfe. Die Beamtenschaft fängt zu schwitzen an und läßt über die Gewerkschaft ausrichten, mit diesem Personalstand ist bürgernah und Sofort gar nicht zu schaffen, völlig unmöglich.  Wenn die Österreicher Glück haben, kommt dann nach einem halben Jahr oder einem Jahr ein Fuffi oder Hunni an, für viele zu spät, weil sie dann wahrscheinlich schon delogiert wurden. Natürlich  nach dem Gießkannenprinzip, denn auch ein Herr Sektionschef mit einem Mindestgehalt von 10 000 Euro spürt die Teuerung, er hat ja schließlich einen ganz anderen Lebenstandard.  Dann folgt das Schulterklopfen und die Pressekonferenzen mit so Aussagen wie,  das grösste Hilfspaket der zweiten Republik und ähnlicher Unsinn.

Das alles weil unsere Politiker keine Ahnung von der Tragweite ihrer Entscheidungen hatten und haben. Um die westlichen Werte einer Ukraine zu verteidigen, die im Korruptionsindex auf Platz 117 liegt, knapp vor Sambia und Niger. Um einen Präsidenten zu hofieren, der ungeheure Vermögenswerte angesammelt hat.  Laut Selenskis eigener Vermögensoffenlegung  ist er Eigentümer  eines Hauses (353 Quadratmeter), einer Wohnung (131 qm), eines Grundstücks (1200 qm) und zweier Parkplätze in Kiew. Darüber hinaus besitzt er zusammen mit seiner Frau drei Wohnungen (132 qm, 255 qm und 200 qm) ein Haus in Italien (413 qm), je eine Wohnung in Großbritannien (92 qm) und Jalta (130 qm) sowie zehn Hotelzimmer in Georgien. Dazu angeblich ein Barvermögen von einer knappen Million.

Komiker in der Ukraine müsste man sein!

Daß dieser so grundsolide Politiker alles versucht um Europa in einen dritten Weltkrieg zu verwickeln, sei nur nebenbei erwähnt. Auf offene Ohren bei van der Leyen stossend, die unter Umgehung aller EU Praktiken sich für eine sofortige Aufnahme der Ukraine ausgesprochen hat.  Die Gefahr, daß ihre 7 Kinder dann in einer radioaktiven Hölle aufwachen könnten, wenn überhaupt, völlig ignorierend.

 

 

Eine Antwort auf „Die neuen EU Sonnenkönige“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.