Brief an Bundespräsident Van der Bellen

„Eine vorsichtige Rhetorik sei bei Gesprächen mit der Türkei nötig, man müsse bei der Sprache ein bisschen zurückdrehen“ so Van der Bellen.“ Außerdem dürfe man nicht vergessen, dass die Türkei eine sehr große Zahl an Flüchtlingen aufgenommen hätte.“

Zu dieser Aussage von Van der Bellen habe ich UHBP ein Mail geschrieben, das er ganz sicher nicht gelesen hat, müßig zu sagen wie die Antwort ausgefallen ist, nichtssagend und Massensendung.

Trotzdem möchte ich den Inhalt hier noch einmal veröffentlichen:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

entschuldigen Sie bitte die Frage, aber in welchem Wolkenkuckucksheim leben Sie eigentlich? Die Wortwahl zurücknehmen und mit Erdogan reden, wie stellen Sie sich das bei diesem Despoten vor?

Erdogan ist völkerrechtswidrig in Syrien einmarschiert und hat diesen jetzigen Schlammassel erst verursacht, er hat noch die Frechheit dafür NATO Unterstützung zu verlangen,  Erdogan hat ebenfalls völkerrechtswidrig im Nordirak Jagd auf Kurden gemacht, in Libyen ist er gerade dabei sich ebenfalls einzumischen und die ohnehin unstabile Situation weiter zu verschärfen, Erdogan will vor Kreta auf griechischem Hoheitsgebiet nach Erdgas bohren

( deshalb die Einmischung in Libyen ). In der Türkei gibt es seit seinem Machtantritt keine funktionierende Demokratie mehr, keine Meinungsfreiheit, keine Freiheit der Presse, Personen, auch Ausländer werden willkürlich verhaftet unter teils abenteuerlichen Beschuldigungen, faire und rechtskonforme Gerichtsbarkeit findet außer in Ausnahmefällen, bis er den Rest an anständigen Richtern auch noch verhaftet hat ebenfalls nicht mehr statt, und mit so jemand wollen Sie sprechen. Vielleicht habe ich nicht das analytische Denken, über das Sie als ehemaliger Universitäts Professor verfügen sollten,  aber bei einem bin ich mir ganz sicher, solche Despoten verstehen nur eine einzige Sprache, und das ist ihre eigene.

Mit höflichen Gruß

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