Corona – Maskenpflicht statt Tests

Haben wir oder haben wir nicht? Es drängt sich immer mehr der Eindruck auf, daß wir über zuwenig Test Kits verfügen.  Wenn man sich den vorangegangenen, sagen wir mal Streit, zwischen Anschober und Kurz auf offener Bühne wieder vor Augen hält, Anschober bezeichnete ja die Aussage von Randi Wagner, flächendeckende Tests einzuführen, als Unsinn,  Kurz „ ordnete an „ mehr Tests durchzuführen,  fragt man sich warum das nicht geschieht.  Laut Loacker von den NEOS sind diese im Gegenteil sogar zurückgegangen, und zwar von fast 5000 vorigen Montag auf 3100 am Freitag. Die angestrebten 15 000 Tests stehen somit in weiter Ferne. Anschober konterte wieder einmal mit dem bei ihm so beliebten Erfassungssystem, das so ziemlich für alle Ungereimtheiten bei den Coronazahlen herhalten muß. Laut dem Gesundheitsministerium sind Zahlen erst über mehrere Tage aussagekräftig, eine Woche sind das anscheinend nicht, wieviel sind mehrere Tage, 2 Wochen 3 Wochen?

Die Regierung und insbesonders Anschober agieren immer mehr nach dem Adenauer Prinzip: „Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern!“  Vor 14 Tagen, also mehrere Tage, laut Definition Anschober, ging er noch konform mit der Ansicht der WHO, daß Maskentragen für alle Blödsinn ist und keinen Mehrwert für den Einzelnen bringt, gestern war wieder alles anders,  nun ist es für alle Bürger beim Betreten eines Geschäfts zwingend vorgeschrieben.   Der Gesundheitsminister, mit keinerlei medizinischem Hintergrund, Volksschullehrer ist ein ehrbarer Beruf, reicht aber nicht ganz um in einer solchen Krise den Durchblick zu behalten, verfällt immer mehr in Chaos.

Seine unsichtbaren Experten im Hintergrund agieren mit Mathematik und Kurvendiskussionen,  also irgendwelchen Simulationen, was wäre wenn, die von Anschober gebetsmühlenartig bei jeder Pressekonferenz wiederholt werden, aber den Österreichern ungefähr so viel helfen wie ein Kropf.

Das alles, statt einmal den gesunden Menschenverstand einzuschalten, der aber,  bei den Grünen nicht gerade im Übermaß vorhanden ist.  Daher resultieren auch die zunehmend falschen Strategievorschläge,  die er dem Regierungspartner und den Bürgern präsentiert.

Kein Wort über die Testungen, den Theoriekram in den er ständig verfällt zähle ich nicht, wie und in welcher Form es da wirklich weitergeht, wann diese flächendeckenden Tests, wenn überhaupt, kommen und wie es mit den Antikörper Tests aussieht. Gerade diese sind immens wichtig, diese Personengruppe könnte in vorderster Front arbeiten, die Chance, sich wieder anzustecken ist verschwindend gering, wenn man den Virologen Glauben schenken darf. Vielleicht könnten sich seine Gesundheits Mathematiker einmal damit beschäftigen.

Der Gesundheitsminister verschweigt, daß viel zu wenig Testkits vorhanden sind,  sonst müßte er ja zumindest in diesem Punkt sein Versagen zugeben, die immer weniger werdenden durchgeführten Tests dienen nur der Streckung des vorhandenen Materials. Das fällt alleine in seine Kompetenz,  daß es derzeit schwierig ist, Lieferfirmen zu finden ist ja allgemein bekannt, mit dem haben alle Staaten zu kämpfen, es müssen die Bemühungen verstärkt werden, vielleicht wäre es hilfreich, weniger Energie in Pressekonferenzen zu stecken und mehr in seine eigentliche Arbeit.

Sogar Beate Prettner aus Kärnten, die ja nicht gerade als reaktionsfreudig bekannt ist, bemängelt daß der Bund, trotz dringender Appelle,  nichts liefert.

Die Testkapazitäten wären in genügender Anzahl vorhanden, ohne Rachenabstriche kann aber auch nicht getestet werden.

Doch dazu hört man kein Wort, Anschober hatte einen guten Start, hinterlässt  jetzt aber nur mehr einen  überforderten Eindruck,  für die seit Wochen in Heimarrest steckenden und willigen Österreicher völlig indiskutabel!

Cato54

Eine Antwort auf „Corona – Maskenpflicht statt Tests“

  1. Heute,am 2. April war einmal wieder ein Presseauftritt von Anschober, größtenteils mit dem üblichen Bla Bla, aber eine Aussage ließ aufhorchen. Es sei erfreulich, daß die Ansteckungszahlen in Österreich zurückgehen, als unmittelbare Auswirkung der angeordneten Maßnahmen. Herr Gesundheitsminister, da ich nicht glaube, daß Sie zu dumm sind um den Grund zu begreifen, gibt es nur eine Möglichkeit, belügen Sie wissentlich die Österreicher? Um zu erkennen, daß es bei weniger Testungen auch weniger Infizierte gibt muß man kein Mathematiker sein. Wie würde es aussehen, wenn die von Kurz versprochenen 15 000 Tests am Tag auch nur annähernd erreicht würden?

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