Lagerhäuser helfen – den Gärtnern in den Konkurs!

Wie in einem Bericht der Krone zu lesen war, beliefern Österreichs Lagerhäuser nun von   ihren 200 Standorten, die Endkunden mit Pflanzen und Gartenmaterial.  Nachdem der schwarzen Wirschaftskammer die Auszahlung der Hilfsgelder zugeschanzt worden ist, versetzt nun die schwarze Raiffeisen den Gärtnerbetrieben den Todesstoss. Der Lebensmittelhandel bietet ohnehin schon alles für Balkon und Garten, jetzt noch der Lieferservice der Lagerhäuser, die Gärtnerbetriebe hingegen dürfen nur Produkte verkaufen, die aus ihrem eigenen Betrieb stammen. Die schwarze, türkise, Reichshälfte bedient sich unverschämt ihrer Regierungsmacht, gleiches Recht für alle – Fehlanzeige. Das Frühjahrs- und teilweise Sommergeschäft ist damit gelaufen, das können normale Gärtner nie mehr aufholen. Das die Gärtnerinnung der Kammer ihre Betriebe vollkommen im Stich läßt, nun eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Außerdem, was sollen sie auch gegen die mächtige Raiffeisen tun? Ich würde den Berufsgärtnern empfehlen, ihre Kammervertretung zum Teufel zu jagen, und wenn möglich, (ich kenne die Satzungen nicht) ihre Kammerumlage einzufrieren.

Die Grünen haben, wie immer, nichts zu sagen und genießen in aller Ruhe ihre Regierungsämter und die Rolle ein willfähriges Anhängsel und Mehrheitsbeschaffer für Kurz und Co zu sein.

Einen Vorwurf kann ich den Gärtnern und Floristen aber nicht ersparen, sie haben bei der Wirtschaftskammerwahl die Dominanz des schwarzen Wirtschaftsbundes noch verstärkt und damit ihren Henker selbst gewählt.

Cato54

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