Wer glaubte, dümmer geht’s nicht mehr – Anschober und sein Ministerium beweisen das Gegenteil!

                                      Nicht stören, Beamter bei der Arbeit

 

 

Daß die Spritzenzähler aus dem Gesundheitsministerium wieder völlig praxisferne Verordnungen herausgeben werden, war eigentlich von vorneherein klar, mit dem Freitesten haben sie sich selbst übertroffen.  Der hilflose Gesundheitsminister kann das mangels eigener Fähigkeiten nur abwinken.

Wenn man zum Friseur gehen will, benötigt man einen Organisationsplan, also etwas, was dem Ministerialbeamten völlig fehlt. Es fängt schon an mit dem Termin, was zuerst, Friseur oder testen, wohne ich in einem kleinen Ort, wo es noch schwieriger ist oder in einer grösseren Stadt, wo die Koordination ( für Ministerialbeamte  = Zeiteinteilung oder Zeitplan )mit beiden Terminen auch nicht einfach ist.

Das Testergebnis bei Friseurkunden darf nicht älter als 48 Stunden sein, dabei zählt der Zeitpunkt der Probeentnahmen, Datum und Uhrzeit müssen auf dem Ergebnis stehen. Der Test muß eindeutig der betreffenden Person zuordenbar sein. Es wurden den betroffenen Unternehmern aber großzügig  3 Tage zur Verfügung gestellt, die Öffnung ist ja am Montag, während die Beamten sich für diesen Wisch eine Woche Zeit gaben. Die Verantwortung und Haftung liegt bei den Betrieben, während die beamteten Spritzenzähler für  nichts verantwortlich sind und schon gar keine Haftung für den Verordnungsunsinn zu befürchten haben.

Als Testergebnisse zählen nur solche, die aus „befugte Stellen“  stammen, das sind Ärzte, Teststraßen  oder Apotheker.  Ansteckungsgefahr durch Massenansammlungen bei den Teststellen, insbesondere bei Risikogruppen, egal, diese Überlegung liegt schon weit vor der Schreibtischkante, ein Beamter wird nicht für Denken bezahlt.

Tagsüber sind Treffen zwischen 2 Haushalten ( wo sind die Bewohner, wenn sich die Haushalte treffen?) mit insgesamt 4 Erwachsenen erlaubt. Dies gilt aber nicht für Treffen im Privaten Wohnraum, hier sind die Treffen tagsüber nicht begrenzt.  Ich darf also im privaten Haus je nach Größe, 20, 50, 100 Personen treffen, im Freien aber nur 2 aus einem anderen Haushalt?  Wem fällt so etwas ein?

Selbsttests sind  nicht erlaubt, man könnte ja beim selber testen etwas falsch machen. Wenn einer dieser Herren, die  sich so gerne bei Pressekonferenzen präsentieren, noch einmal das Wort Eigenverantwortung in den Mund nimmt, gehört ihm auf gut österreichisch „ eine aufs Maul ghaut“, daß sie sich längere Zeit daran erinnern, daß dies nicht nur gilt, wenn sie es wieder einmal brauchen. So blöd, wie diese Herren die österreichische Bevölkerung halten sind wir nämlich nicht, nein, so sind wir nicht!

Es geht aber noch besser!  Es werden ab 12. Feber FFP 2 Masken an bevorzugte Bezieher, also bedürftige Menschen verteilt.  Wer Anschober kennt, weiß, daß die ersten da so ab Ostern zur Verteilung kommen, aber darum geht’s nicht. Es ist ja fast schon lustig, welche Geistesgrössen sich im Gesundheitsministerium tummeln, wenn man sich das folgende zu Gemüte führt, hat aber leider eine ernsten Hintergrund, es geht ja um einkommensschwache Schichten. In Kärnten war es schon mit der Apothekerkammer geklärt, rezeptbefreite Personen sollten dort die Masken bekommen.

Dann aber kam die Order aus dem Sozialministerium, es über die Gemeinden abzuwickeln, was heißt, die Bezieher müssen die Masken dort abholen.  Blöderweise sind die Gemeindeämter aber pandemiebedingt nur eingeschränkt offen, der Zugang ist dadurch ziemlich erschwert. Das war aber den Herren im Ministerium noch zu wenig. Die Maskenbezieher bekommen einen Brief, ( da wird es wohl eher Pfingsten werden ) mit beigefügten Formularen. Diese müssen vollständig ausgefüllt den Gemeinden vorgelegt  und von diesen gescannt und gespeichert werden.  Anzuführen sind: Sozialhilfebezüge, Familienzuschussbezug, Wohnbauhilfebezüge, Ausgleichszulagenbezug, Heizzuschussbezug,  Rezeptgebührenbefreiung oder amtsbekannte soziale Bedürftigkeit. Das ganze wegen 7 Masken, 10 Stück dieser Chinaware sind dem Gesundheitsminister schon zu teuer, im Wert von 4 Euro 20 Cent.

Wer jetzt glaubt, das ist ein Faschingsscherz, nein, Fasching ist heuer abgesagt und darf nur in Amtsstuben stattfinden, so etwas könnte keine Faschingsgilde erfinden.

Nachtrag:

Ein Knaller ist die 20m2 Regelung, plötzlich auch für Lebensmittelgeschäfte. Ab nun heißt es auch dort, wo die Grundversorgung stattfindet, anstellen, befinden wir uns im Krieg?  Lange Menschenschlangen vor Lebensmittelgeschäften sind auf einmal erwünscht? An Skurrilität sind Anschobers Verordnungen nicht zu überbieten, jetzt wird es aber gefährlich für die Bevölkerung.

Schön langsam beginne ich auch den Verschwörungstheoretikern zu glauben. Das hat System,  zuerst werden die kleinen Handelsgeschäfte ruiniert, dann die kleinen Gaststätten, dieser Vorgang dauert noch an, jetzt werden die letzten kleinen Lebensmittelgeschäfte vernichtet, die einzigen Nahversorger die es in vielen ländlichen Bereichen gibt. Gewessler hat ja schon angefangen mit dem Plastikpfand, das sich viele kleine einfach nicht leisten können. Die Grünen als Wegbereiter für Konzerne, Kurz hat seine Truppe gut im Griff.

 

 

 

2 Antworten auf „Wer glaubte, dümmer geht’s nicht mehr – Anschober und sein Ministerium beweisen das Gegenteil!“

  1. Ich weiß nicht wer auf die glorreiche Idee mit der 20 m2 Regel auch im Lebensmittelhandel gekommen ist, dem ist aber ein Titel nicht mehr nehmbar, Er ist der dümmste Mensch Österreichs!
    Wenn man sich die jetzigen Schlangen vor kleineren Lebensmittelgeschäften oder Bäckereien ansieht, kann man sich nur mehr auf den Kopf greifen. Eines ist sicher, dieser „Experte“ war noch nie selbst einkaufen. Personen mit Vorerkrankungen können jetzt gar nicht mehr selbst einkaufen , die Infektionsgefahr ist durch diese Entscheidung wesentlich grösser geworden.

  2. Mein Mann hat seine angekündigten FFP2 Masken (mit Datum 5.2.) noch immer nicht bekommem.
    Außerdem habe ich heute gelesen, dass Diabethiker sich nicht auf der Liste der priorisierten Patienten für eine Coronaimpfung befinden. Und das, obwohl mehr als 50% der intensiv
    medizinisch versorgten Patienten, eine Diabethes-Erkrankung haben.

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