Die Vorhaben des Kabinett Kurz für 2021

Ich habe absichtlich Vorhaben geschrieben, denn Plan hatte die Regierung nie und wird auch in Zukunft keinen haben. Deshalb wird auch nur reagiert, aktives agieren setzt ja auch wenigstens  einen Rumpfplan voraus, aber, siehe oben.

Vor 3 Tagen wurde nach langen Besprechungen bekannt gegeben, daß mit einer Öffnung der Gastronomie keinesfalls vor Ostern zu rechnen ist, heute ist wieder alles anders.  Vertrauen in so sprunghafte und unzuverlässige Dilettanten, gar keines.

„Denn sie wissen nicht was sie tun“ tun es aber trotzdem!

Der Druck ist scheinbar zu gross geworden, dem Inkassoverein Wirtschaftskammer hat es ganz weit hinten gedämmert, daß die Zwangszahler ja eigentlich erwarten, daß für sie etwas getan wird und zu Recht Hilfe erwarten. Es ist heute nichts konkretes herausgekommen, war auch nicht zu erwarten, anwesend waren aber nur Inhaber der Spitzen und Grossgastronomie.  Die kleinen Beisl und Landgasthöfe wurden wieder aussen vor gelassen. Festgehalten wird aber auch da an den offiziellen Zwangstestungen und Maskenpflicht, soviel steht schon fest. Ob unter diesen Gesichtspunkten Gemütlichkeit und Wohlbefinden  hergestellt werden kann, muß jeder für sich selbst entscheiden. Bemerkenswert ist nur das grosse Mißtrauen gegenüber Wohnzimmertests, die weiterhin fürs  „reintesten“ nicht gelten sollen. Nun, wer täglich selbst lügt und betrügt, der setzt dieses Verhalten auch bei allen anderen voraus!

Gelegen kommt der Regierung dieses Vorpreschen nicht, war doch vorgesehen, die Öffnung von Gastro und Hotellerie so lange als möglich hinauszuzögern,  am liebsten bis zum Beginn der Sommersaison. Dann wird alles aufgemacht, die Touristen sollen in Scharen nach Österreich strömen, und im Herbst, wenn die Branche wieder einigermaßen liquide ist, die Touristen Massen an Österreichern angesteckt haben wird alles wieder zugedreht und die Bürger  eingesperrt. Daß sich bis dahin die Impfung auswirkt ist nicht zu rechnen, aufgrund des, von Anschobers hoch gelobter EU, geschafften Totalflops und des noch grösseren Rohrkrepierers, den Österreichs Impfbesteller produziert haben.

Um die Österreicher im Land zu halten, werden gegen Länder, in denen man relativ rasch mit dem Auto ans Meer kommt, also Italien, Slowenien und Kroatien Reisewarnungen ausgesprochen. Möglich ist auch, die Heimkehr so zu durch Verordnungen zu erschweren, daß es viele lieber lassen werden. Bei solchen Maßnahmen zeigt sich unsere Regierung äußerst kreativ.

Bei diesen ganzen Vorhaben gibt es aber zwei grosse Unsicherheitsbereiche.

Das Virus könnte sich noch weniger an die Anschoberschen Maßnahmen halten, als, noch, der Großteil der Österreicher und  einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen.

Andere EU Staaten, z.B. Deutschland oder Holland könnten ebenfalls das Quid pro Quo Prinzip anwenden und von Ihrer Seite Reisewarnungen oder extreme Maßnahmen beschließen, um ihre Bürger daran zu hindern in Österreich Urlaub zu machen.

Ja, die Welt ist nicht immer so, wie es sich der kleine Basti und der kleine Rudi vorstellen. Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen!

Noch einmal zurück zum Mißtrauen von Anschober und Co bei den Selbsttests der Bürger. Wenn das wirklich in dieser Form beschlossen wird, nur „offizielle“ Testungen gelten zu lassen, ist für mich die Gastronomie uninteressant. Wir werden viel in Freundeskreisen feiern, wir haben uns schon jetzt teure Antigentests besorgt, und vor allem, wir haben Vertrauen zueinander.

Daß Anschober schon jetzt mit beiden Augen auf eine Verordnung schielt, die private Treffen weiterhin einschränkt ist mir klar. Aber, Herr Gesundheitsminister, in der Gastronomie, Kultur, etc Treffen  vieler einander fremden Menschen zuzulassen und privat Einschränkungen zu verordnen, das wird es nicht spielen. So schnell können sie die Verordnung  gar nicht zu Papier bringen, wie sie der Verfassungsgerichtshof wieder aufhebt.

 

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2 Antworten auf „Die Vorhaben des Kabinett Kurz für 2021“

  1. Es gäbe eine einfache, rasche und günstige Lösung für Tests in der Gastronomie, wirkliche Eintrittstests. Bei Betreten des Lokals muß ein Test gemacht werden, diese werden gratis zur Verfügung gestellt, Problem gelöst. Durchführbar vom kleinsten Beisl bis zur Großgastronomie.
    Aber nicht in Österreich. Sollte sowas überhaupt angedacht werden, schlägt die Bürokratie gnadenlos zu. Erstens einmal muß ein offizieller Testbeauftragter benannt werden. Dieser muß in einem mindestens 3 monatigen Kurs, selbstverständlich kostenpflichtig, ein Eignungszertifikat erwerben. Dies muß durch eine ebenfalls kostenpflichtige Prüfung nachgewiesen werden. Wenn alle Diese Hürden genommen sind, ist dann eine wöchentliche Berichtspflicht an eine übergeordnete Behörde fällig. Diese Eignung muß jedes Jahr erneuert werden. Mit der Durchführung beauftragt wird die Wirtschaftskammer, die schon bei den ersten Coronahilfen und bei Kaufhaus Österreich glänzend bewiesen hat, wie leistungsfähig diese Organisation ist.
    Es wäre so schön gewesen, aber dann bin ich schweißgebadet aufgewacht.

  2. Ich möchte es nur nochmal wiederholen, ich bin nicht gegen testen, ich bin nur gegen diese Art von Nasal Tests, bei denen anscheinend auch Hirnmasse notwendig ist um ein Ergebnis zu erhalten. Ich lasse mir nicht so tief in die Nase fahren. Was haben die Kapazunder in Wien wieder bestellt, auch für die Gratis Tests in Apotheken, wieder diese Art von Tests? Es gibt auf der Seite des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte 26 ( in Worten sechsundzwanzig ) zugelassene Antigentests. Mehr als die Hälfte davon sind kein Nasopharynx Test. Die Sensitivität ist bei allen ziemlich gleich, wieso also bestellen Anschober und Co immer die Nasentests? Soll da jemand bestimmter verdienen oder gilt koste es was es wolle für das Volk nicht, für die Bürger ist billige Chinaware gut genug.

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