Gefährden Empfehlungen des nationalen Impfgremiums Gesundheit und Leben in Österreich?

Durch  Empfehlungen dieses Gremiums werden die Österreicher gezwungen, sich mit einem minder wirksamen Impfstoff abzufinden, (Astra Zeneca ) obwohl jeder Bürger das Recht auf den bestwirksamen Impfstoff hat.

Unsicherheiten bei der Zulassung, Lieferschwierigkeiten, immer mehr Nebenwirkungen, schützt weniger vor milden und schweren Verläufen bei der Südafrika Variante, laut Studiendaten der Universitäten Oxford und Witwatersrand, das alles kümmert das nationale Impfgremium nicht im Geringsten.

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sprach sich wegen der geringeren Wirksamkeit in der Rheinischen Post gegen eine Astrazeneca-Impfung aus – die Probleme ließen sich nicht „wegdiskutieren“.

Eine Überarbeitung des Impfstoffs von Oxford/AstraZeneca damit dieser gezielt gegen die neuen, hochansteckenden Coronavirus-Mutationen eingesetzt werden kann, soll durchgeführt werden. Aber, Wissenschaftler erstellen im Moment erst eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des Impfstoffs.

Das wird vielleicht in Zukunft gelingen,  betrifft aber natürlich keine einzige, der an Österreich derzeit ausgelieferten Astra Zeneca Impfdosen.

Die Entscheidungen des Nationalen Impfgremiums werden mit den Landeshauptleuten diskutiert und die weitere Vorgehensweise bei der Impf-Planung abgestimmt, kündigten Kurz und Anschober an. Was haben Politiker dabei verloren, wenn es um das Leben und die Gesundheit der Österreicher bei einem Impfstoff geht?

Entweder gibt es valide und aussagekräftige Studien, dann haben Experten zu entscheiden,  gib es die nicht, haben Politiker erst recht nichts dazu zu sagen. Wozu sie aber gefordert waren, Impf- und Kühlzentren zu schaffen, wurde versäumt.

Der Coronaimpfstoff von Astrazeneca, in Italien nur bis 55 Jahre empfohlen, in Deutschland bis 64 Jahre, in Schweden , Frankreich und Deutschland gab es eine ungewöhnliche Häufung von Nebenwirkungen, in Südafrika überhaupt völlig ausgesetzt, was sagt das unserer Impfbehörde und dem Gremium, nichts.

Im Gegenteil, dieser Impfstoff wird nun von unserem genialen Impfgremium auch für über 65 jährige freigegeben. Auf welcher Basis, einzig und alleine durch völliges Negieren dieser oben genannter Erkenntnisse, und auf Aussagen von Krankenanstalten in Grossbritannien und Irland, die keinen Studiencharakter hatten und schon gar nicht von einer befugten unabhängigen Stelle, ( also ganz sicher nicht von unserem Impfgremium ) einer Prüfung unterzogen wurden.

Was Univ. Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt   Vorstand einer Abteilung der Medizinischen Universität Wien, zu so einem Schritt bewogen hat, kann ich mir nicht vorstellen. Mit einer wissenschaftlich fundierten Entscheidung hat das nichts zu tun? Oder ist es Panik, weil die Impfraten in Österreich gegenüber allen Anrainerstaaten, immer mehr abschmieren?

Wenn man aber in Betracht zieht, daß diese Experten von Anfang an nur eine Empfehlung, statt einer Einschränkung ab 65 Jahren abgegeben haben,  obwohl es ab 55 Jahren keine aussagekräftigen Studienergebnisse gab, und für die deutsche STIKO Wirkung und Verträglichkeit für Personen über 65  zu wenig belegt waren, ist es eine rein politische Entscheidung, bei der der Bundesminister Anschober das letzte Wort hat.

Daß diese Entscheidung in Händen von Personen liegt, die einmal abgesehen von Versagen der EU, halbwegs genügend Impfstoffe zu besorgen,  nur durch noch grössere nationale Fehlleistungen aufgefallen sind,  wirkt auf mich nicht nur katastrophal falsch, sondern sogar bedrohlich.

Es ist ziemlich dumm, anzunehmen, daß der akute Mangel an Impfstoffen dadurch verschleiert wird, ich würde sehr gerne wissen, was da in den Köpfen der Entscheider vor sich geht. Es ist wahrscheinlich wieder die typische Anschober Art, Zeit zu gewinnen und zu hoffen, daß er vielleicht durch weitere Zulassungen endlich aus dieser Misere hinausfindet. Fromme Wünsche kann man ja haben aber nicht wenn es um die Gesundheit und das Leben der Österreicher geht.

Unser grandioser Einkaufsprofi Clemens Martin Auer  in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, ob die EU nicht mehr Geld in die Hand nehmen hätte können:

„So einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört. […] Auch wenn wir den Herstellern viermal so viel bezahlt hätten oder jetzt bezahlen würden, hätten wir im Moment keine höheren Produktionskapazitäten.“

Genau diesen Schwachsinn haben Israel, die USA oder Großbritannien begangen, UND DIE IMPFEN UND IMPFEN!

Auch die Stilblüte: „Es gibt kein Bestell-, sondern ein „Lieferproblem“  stammt von Auer als Verteidigung zum Vorgehen von EU und Österreich. Daß die oben genannten Staaten fast 4 Monate vor der EU bestellt haben, darüber schweigt der Herr Sektionschef.

Gerüchte über eine Ablöse von Clemens Martin Auer, dem Covid-Sonderbeauftragten dementierte Anschober persönlich: Das sind sehr, sehr engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und von daher gibt es null Notwendigkeit, auch nur irgendeine personelle Veränderung durchzuführen“.

Und weiter: „Dieses Gesundheitsministerium ist das Steuerungszentrum für die Bekämpfung der Pandemie. “   Ein völlig unfähiger Steuermann, umgeben von Mitarbeitern die noch dem K.u.K Bürokratismus von Franz Joseph I.  verhaftet sind, genau diese haben uns in die Malaise geführt, in der wir jetzt stecken.

Während Deutschland bereits im November mit dem Aufbau zentraler Impfstraßen begonnen hat, war man in der „österreichischen Steuerzentrale“ guter Hoffnung, dass es über die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte schon funktionieren wird, das ist das Engagement dieser hervorragenden Mitarbeiter. Wahrscheinlich waren dem Herrn Auer die Kühlschränke zu teuer?

Daß die weitaus wirksameren mRNA-Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfizer und Moderna,  bei -70 (Biontech/Pfizer) bzw. -30 (Moderna) Grad gelagert und anschließend in einem Zeitfenster von 120 Stunden (Biontech/Pfizer) bzw. 30 Tagen (Moderna) bei 2 bis 8 Grad an die Impfstelle geliefert werden müssen, war schon lange vorher bekannt. Diesen Fehler dadurch zu beheben versuchen, Astra Zeneca jetzt  eine Generalzulassung für alle über 18 Jahre zu erteilen, das ist der eigentliche Skandal.

 

Ich habe meine Entscheidung getroffen, das Astra Zeneca Vakzin lasse ich mir (65+) nicht impfen, das Risiko ist mir bewusst. Wenn es funktioniert, würde ich gerne meine Frau (62+) statt mir impfen lassen, fürchte aber, daß auch das in diesem engstirnigen Bürokratismus nicht möglich sein wird. ( Das geht nicht, das machen wir nicht, das ist nicht vorgesehen, da könnt ja jeder kommen)

Die Impfung ist aber eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muß.

In jedem anderen Land hätte so ein Gesundheitsminister bei einer Pandemie von derart globalen Ausmaßen und solchen katastrophalen Fehlleistungen längst zurücktreten müssen, nur nicht in Österreich.

 

 

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