Der Sonderimpfdeal zwischen Kurz und Platter, ein Kurzkommentar

Eigentlich wollte ich einen ausführlichen Beitrag zu diesem Deal zwischen Kurz, Anschober und Platter schreiben, bei dem anderen Impfstoff weggenommen wird, zugunsten einer Region in Tirol, die dieses Desaster selbst verschuldet hat. Aber es geht nicht, wenn ich wirklich das schreiben wollte, was mir dabei am Herzen liegt, würde es garantiert Klagen hageln.

Überall weltweit gibt es Impfstoffmangel, auf einmal sind da 100 000 Dosen mRna Impfstoff übrig, die laut Kurz und Anschober, der wieder diesen Versagerstadel Brüssel über den Klee gelobt hat, niemand abgehen und außerdem zu einer Studie verwendet werden. Wer die österreichische Bevölkerung für so blöd hält kann nur selbst ein Riesendummkopf sein.

In Tirol wird der mRna Impstoff für alle ab 18 Jahre zur Verfügunng stehen, während eben aufgrund dieses Mangels in Wien über 65 jährige mit dem Billigimpfstoff von Astra Zeneca vorlieb nehmen müssen. Obwohl klar ist, daß diese Älteren eine vulnerable Gruppe darstellen und obwohl klar ist, daß das Astra Zeneca Vakzin gegen die Mutationen aus Südafrika und Brasilien kaum wirkt. Hat nun auch der rote Wiener Gesundheitsstadtrat Hacker sein Gewissen abgegeben?

In Hermagor in Kärnten wird nun ebenfalls eine Sonderimpfung für alle gefordert,  das Beispiel macht Schule, allerdings warten die vergeblich, es ist kaum anzunehmen daß sich Kurz für das rote Kärnten ebenso einsetzt wie für das schwarze Tirol. Abgesehen davon, daß das die nächste Riesenschweinerei wäre.

Ich habe die Unverständigen in Hermagor, die sich an nichts halten in einem früheren Beitrag als Dorfdeppen bezeichnet, das muß ich in aller Form zurücknehmen, die sind gescheit, viel gescheiter als die breite Masse der Österreicher, die geduldig darauf wartet bis sie an die Reihe kommt. Diejenigen, die sich brav an alle Maßnahmen halten, werden bestraft, und diejenigen, die Partys feiern, aus dem Ausland Virusmutationen einschleppen, werden belohnt, wenn sie nur genügend Menschen in ihrem Umfeld anstecken.

Also Freunde, Bürger von Österreich, alle die vorher noch schnell ausser der Reihe geimpft werden wollen, pfeift auf die Maßnahmen, pfeift auf die Verordnungen, trefft euch, feiert, ignoriert alles und steckt genügend an, ihr jeweilige Bezirk wird es ihnen danken. So, und an scheinend nur so, kommen sie garantiert zu einem raschen Impftermin für alle.

Außerdem gibt es in Österreich einen Impfsumpf, ja eine regelrechte Impfkorruption. In der Ärztekammer werden  alle geimpft, auch die, die in einem verstaubten Büro sitzen und den ganzen Tag  nicht einmal einen Kollegen sehen, trotzdem bleiben noch Impfdosen übrig für Freunde und Verwandte.  In Zahnlabors passiert das gleiche, und das sind nur zwei Beispiele von denen ich weiß, die Dunkelziffer wird riesig sein. Möglich ist das nur durch einen Gesundheitsminister, der zwar schon alles abgegeben hat, die Lagerung an den Pharmagroßhandel, die Impfung an die Länder, nur die Verteilung liegt noch bei ihm, und die gehört ihm in erster Linie weggenommen. Es ist  natürlich auch möglich, daß, mit genau diesem Hintergedanken, die Verteilung übernommen wurde, die einzige Möglichkeit im Dunkeln alle möglichen Gruppen rasch zu bedienen, und durch gewollte Intransparenz dafür zu sorgen ,daß nichts an die Öffentlichkeit gerät. Es findet keinerlei Kontrolle statt, obwohl Menschenleben auf dem Spiel stehen, kontrolliert werden wieder nur die Bürger auf der Strasse, dafür da schon für die geringsten Verstösse!

EGAL WIE MAN ES DREHT UNMD WENDET, DER NORMALBÜRGER DER SICH AN ALLE VORGABEN HÄLT IST IMMER DER DUMME!

 

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4 Antworten auf „Der Sonderimpfdeal zwischen Kurz und Platter, ein Kurzkommentar“

  1. Ich muß einen Irrtum berichtigen, es war nicht der Bürgermeister von Hermagor sondern der Bürgermeister von Wr. Neustadt von dem ich im anderen Kommentar gesprochen habe.
    Nach neuesten Meldungen können die Maßnahmen in Hermagor nicht sofort beginnen, weil viel zuwenig Testkapazitäten vorhanden sind. Was hat denn die Kärntner Landesregierung in den vergangen Wochen getan? Das gleiche wie Platter, nichts aber dafür alles richtig.

  2. Wenn ich jetzt bei der ZIB Peter Kaisers „angefressenen“ Gesichtsausdruck interpretiere, passen ihm die mehr oder weniger harmlosen Verordnungen für Hermagor nächsten Dienstag gar nicht. Er hätte gerne noch so weiter gewurschtelt bis nach der Bürgermeisterstichwahl in Hermagor, danach würde er natürlich „sofort“ handeln.
    Der (noch) Bürgermeister von Hermagor sagte gerade, es ist unmöglich einen Bezirk mit 50 000 Menschen abzuriegeln, da hat er sicher recht, für die Poltiker in Österreich ist das undenkbar, bei soviel geballter Unfähigkeit und Gewissenlosigkeit ist das nicht zu schaffen. In Neuseeland wurde über eine 1,3 Millionen Metropole wegen eines einzigen Covid Falles Totalsperre verhängt, dort haben die Politiker nicht nur Gier und Parteitaktik im Kopf, welch wunderbares Land.

  3. Auch das Kärntner Rote Kreuz hat mit den Impfungen der MItglieder begonnen, die Mitarbeiter, die Dienst am Patienten machen haben ein natürlich ein Recht darauf. Aber es gibt keinerlei Kontrolle vom Gesundheitsreferat des Landes, am Beispiel Rotes Kreuz Vorarlberg wird deutlich, was bei fehlender Kontrolle herauskommt, Verwandte, Freunde, Günstlinge, werden mit den „Restdosen“ geimpft. Wieviele „Restdosen“ beim Roten Kreuz in Kärnten Abnehmer finden, werden wir aber leider nie erfahren. Aus diesen und o.g. Gründen, verschiebt sich der Impftermin für die Normalbevölkerung in immer weitere Ferne.

  4. Nun hat sich auch Beate Prettner, unsere Kärntner Gesundheitsschlaftablette zu Wort gemeldet, sie fordert ebenfalls eine Gesamtimpfung für Hermagor, darauf hat Österreich gewartet. Die Dame, die sonst nichts auf die Reihe bringt, Gott sei Dank hat die Durchführung der Tests Landesrat Fellner übernommen, der mit Bravour in kürzester Zeit eine arbeitsfähige Infrastruktur geschafft hat, stellt nun eine solche Forderung. Wo war sie denn seit Wochen verschwunden, als die Infektionen in Hermagor in unglaubliche Höhen schnellten? Diese Wochen gehen nun ab, längst schon hätte Hermagor abgeriegelt werden müssen, statt dessen sieht die Frau Gesundheitslanderat zu, wie Covid 19 von Hermagor aus in die nächste grössere Bezirksstadt Spittal getragen werden kann. Eigentlich müsste von Heiligenblut eine Klage eingebracht werden, da wurde bei wesentlich geringeren Zahlen voriges Jahr eine Totalsperre verhängt. Sogar jetzt dauert es noch bis nächste Woche Dienstag, bis eine typisch österreichische „Sperre“ endlich verordnet wird. An Unfähigkeit mindestens auf dem Niveau von Anschober, nichts tun und jetzt Forderungen stellen, welche Chuzpe.
    Ich höre gerade die Forderung von Landeshauptmann Kaiser, auch in Hermagor ein Studienobjekt wie in Schwaz durchzuführen. Wahnsinn, zuerst läßt er wochenlang die Zügel schleifen, als Landeshauptmann ist er letztverantwortlich für die Misere, läßt Hermagor offen, wegen der Wahl aus reinen parteitaktischen Überlegungen, da kann er sich mit Platter auf ein Packerl hauen.
    Bei solchen Politikern kann der Normalbürger nur hoffen, daß im Jahr 2023, wenn alle Sonderstudienprojekte beendet sind, sämtliche „wichtigen“ Gruppen mit besten Beziehungen ihre Impfungen erhalten haben, auch die Systemrelevanten in den Hinterzimmern, vielleicht ein paar Impfungen übrig bleiben. Sollten aber die Impfungen gegen Covid 19 jährlich erfolgen müssen, gibt es für die Masse der Bevölkerung keine Chance je eine Impfung zu erhalten, denn dann fängt alles wieder von vorne an.

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